Alkoholisierter Autofahrer fährt gegen Garagenwand und begeht Unfallflucht

Poggensee (ots/pmi) – In den frühen Morgenstunden ereignete sich am Sonntag ein Verkehrsunfall in Poggensee. Der alkoholisierte PKW-Fahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, wurde jedoch später auf einem Feld bei seinem brennenden Fahrzeug festgestellt.

Am 7. September soll eine zunächst unbekannte Person gegen 04.40 Uhr mit einem Opel aus bislang ungeklärter Ursache an einer Gebäudewand in der Ortschaft Poggensee verunfallt sein. Anschließend habe die Person sich mit dem PKW unerlaubt vom Unfallort entfernt. Circa eine Stunde später stellten die Einsatzkräfte sowohl den verunfallten PKW, als auch eine männliche Person auf einem Feldweg zwischen Mannhagen und Alt-Mölln fest. Der PKW brannte in voller Ausdehnung. Bei der Person handelte es sich um einen 27-jährigen Deutschen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg. Vor Ort ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Alkoholkonsum. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,14 Promille. Die Polizeibeamten ordneten daraufhin eine Blutprobenentnahme an. Der Führerschein des Mannes konnte nicht mehr sichergestellt werden, da dieser dem Feuer zum Opfer gefallen war.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der 27-jährige Tatverdächtige muss sich unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung infolge des Alkoholgenusses sowie der Verkehrsunfallflucht in einem Strafverfahren für sein Handeln verantworten.

Zwei Schwerverletzte nach Unfall bei Ratzeburg

Hzgt. Lauenburg (pmi/ots) – Am Sonntagabend ereignete sich zwischen Seedorf und Ratzeburg ein Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten.

Am 7. September befuhr gegen 17.50 Uhr ein 66-jähriger Ratzeburger mit einem Krankenfahrstuhl die L203 aus Richtung Seedorf kommend in Fahrtrichtung Ratzeburg. Hinter dem Mann befand sich ein unbekannter PKW. Hinter diesem unbekannten Fahrzeug befand sich wiederum ein 20-jähriger Deutscher aus Mölln mit seinem Motorrad. Der unbekannte Fahrer des PKW überholte den 66-jährigen Fahrer des Krankenfahrstuhls ohne besondere Vorkommnisse kurz vor dem Ortseingang Ratzeburg und fuhr weiter. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es nun zum Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und dem Krankenfahrstuhl. An den Fahrzeugen entstand dabei ein erheblicher Sachschaden.

Beide Fahrer wurden bei der Kollision schwerverletzt. Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert und brachte den 20-jährigen Motorradfahrer ins Krankenhaus. Der 66-Jährige wurde mit dem RTW ins Krankenhaus gefahren. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Die Vollsperrung der Fahrbahn dauerte ca. 30 Minuten an.

Audi-Fahrer ohne Fahrerlaubnis verunfallt nach Verfolgungsfahrt

Geesthacht/Müssen (pmi/ots) – Freitagabend floh ein einschlägig bekannter Mann vor der Polizei und verunfallte schließlich in der Nähe von Müssen. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Am 29.08.2025 gegen 21.25 Uhr begegnete eine Polizeibeamtin außerhalb ihrer Dienstzeit einem polizeilich einschlägig bekannten 21-jährigen Reinbeker (deutsche Staatsangehörigkeit). Die Polizistin erkannte den Mann und seinen grauen Audi sofort und wusste, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Sie versetzte sich umgehend in den Dienst, informierte ihre Kollegen und folgte dem Audi auf der Bundesstraße 5 in Fahrtrichtung Lauenburg. Kurz vor dem Ortsteil Grünhof schlossen die alarmierten Einsatzkräfte auf das Fahrzeug auf. Sie gaben dem Mann Anhaltesignale, dieser ergriff jedoch die Flucht. Dabei fuhr er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Bundesstraße 5 bis nach Lauenburg und dort weiter über die Bundesstraße 209 in Richtung Lütau/ Schwarzenbek. Während der Verfolgungsfahrt überholte der Audi-Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer rücksichtslos und grob verkehrswidrig. Mit seinem riskanten Fahrverhalten nahm er in Kauf, dass Unbeteiligte gefährdet wurden. Glücklicherweise kamen Dritte jedoch nicht zu Schaden. Mittlerweile waren mehrere Streifenwagen in die Fahndung eingebunden.

Kurz vor dem Abzweig Louisenhof/ Müssen gelang es einer Streifenwagenbesatzung, einen sogenannten Stop-Stick auf der Fahrbahn zu platzieren. Der 21-Jährige überfuhr diesen mit seinem Audi. Das Einsatzmittel zeigte seine Wirkung und die Reifen verloren Luft. Bei einem Abbiegemanöver nach rechts kam der Flüchtige nach links von der Fahrbahn ab und verunfallte in der Böschung. Sofort verließ er den PKW und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Durch das geschickte taktische Vorgehen der erfahrenen Einsatzkräfte wurde dem Ganzen schließlich ein Ende bereitet. Die Beamten nahmen den Mann auf einer Weide vorläufig fest. Dabei leistete er körperlichen Widerstand. Die Polizisten setzten im Rahmen der Festnahme Pfefferspray gegen den Mann ein.

Bei seiner kurzen fußläufigen Flucht zog sich der Tatverdächtige mehrere Verletzungen zu, welche im Krankenhaus behandelt werden mussten. Auch zwei Polizeibeamte trugen leichte Verletzungen davon.

Die Ordnungshüter gewannen vor Ort Hinweise auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum vor Fahrtantritt. Daher ordneten sie eine Blutprobenentnahme an. Der PKW wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck beschlagnahmt. Dem Fahrer des Audi drohen nun Anzeigen wegen diverser Verkehrsstraftaten und -ordnungswidrigkeiten sowie Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei sucht Zeugen für den Sachverhalt. Sachdienliche Hinweise nehmen das Polizeirevier Geesthacht unter 04152/80030 oder geesthacht.pr@polizei.landsh.de sowie das Polizeirevier Schwarzenbek unter 04151/88940 oder schwarzenbek.pr@polizei.landsh.de entgegen.

Sattelzug verunfallt in Breitenfelde – Schäden in sechsstelliger Höhe

B207/Breitenfelde (pmi/ots) – In der Nacht von Donnerstag zu Freitag (28./29. August) ereignete sich in Breitenfelde ein Verkehrsunfall mit einem Sattelzug, bei welchem ein hoher Sachschaden entstand. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Am 29. August 2025 gegen 02.20 Uhr befuhr ein 47-jähriger Rumäne aus dem Kreis Stormarn mit einem Sattelzug die Bundesstraße 207 aus Richtung Mölln kommend in Fahrtrichtung Bundesautobahn 24. In einer Linkskurve soll der Fahrer die Kontrolle über sein Gespann verloren haben und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Dabei wurden ein Brückengeländer, eine Straßenlaterne und drei geparkte PKW (jeweils Totalschaden) beschädigt. Die Fahrzeugkombination kam im Vorgarten eines Mehrfamilienhauses zum Stehen. Im Garten sowie an der Hausfassade entstanden ebenfalls Schäden. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Der Fahrer wurde durch den Aufprall leichtverletzt.

Vor Ort ergaben sich Hinweise, dass möglicherweise eine Sorgfaltspflichtverletzung seitens des Fahrers vorliegen könnte. Die Einsatzkräfte hegten den Verdacht, dass der Mann das Fahrzeug vor Fahrtantritt nicht ausreichend auf einen ordnungsgemäßen technischen Zustand überprüft haben könnte. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Betroffenen ein. Die Ermittlungen dauern an.

Zwei Täter flüchtig nach Raubüberfall

Geesthacht (pmi/ots) – Mittwochabend soll es in einem Geesthachter Ladengeschäft zu einem Raubüberfall durch zwei maskierte Täter gekommen sein. Die Männer flohen mit dem Raubgut und konnten bislang noch nicht identifiziert werden.

Am 27. August 2025 gegen 20.15 Uhr wollte die Mitarbeiterin eines Einkaufsmarktes in der Straße Am Schleusenkanal nach Ladenschluss die Geschäftsräume verlassen. Hierbei soll die 29-jährige Geesthachterin von zwei unbekannten Männern überfallen worden sein. Die Unbekannten sollen Clownsmasken getragen und ein Pfefferspray gegen die Angestellte eingesetzt haben. Nachdem sie einen mittleren vierstelligen Betrag Bargeld sowie einen Rucksack erbeutet haben, sollen sie in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Die leichtverletzte Frau verständigte daraufhin die Polizei und musste nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden.

Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen für den Vorfall. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Geesthacht telefonisch unter 04152/80030 sowie per Mail unter geesthacht.kpst@polizei.landsh.de entgegen.

Zugverkehr wird wieder aufgenommen: Aktuelle Informationen zum Bahnhof Ratzeburg

Laut einer Meldung auf der Internetseite des Bahnverkehrsbetriebes erixxs soll der Zugverkehr der Linie RE83 am Freitagmorgen (22. August) wieder aufgenommen werden. Zu beachten sei demnach, dass es zu leichten Verspätungen kommen könne. Es wird ausschließlich Gleis 2 genutzt und das Kundenzentrum im Bahnhof Ratzeburg bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Zivilcourage ermöglicht Rettung einer Frau

Römnitz (pmi/ots) – Am gestrigen Abend (18.08.2025) gingen gegen 20.50 Uhr bei der Polizei zwei Notrufe ein. Ein Bootsführer meldete, dass er vom Ratzeburger See aus Hilferufe einer Frau gehört habe. Kurz darauf meldete sich ein Mann beim Notruf und teilte mit, dass er seine Frau vermisse, mit der er gerade spazieren gegangen sei.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund der Geländeverhältnisse in dem Naturschutzgebiet, gelang es den Polizeibeamten des Polizeirevier Ratzeburg, den Ursprungsort der Hilferufe durch die Einweisung des Bootsführers zu finden. Die Frau war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr zu hören. Dennoch konnten die Kollegen schließlich eine erschöpfte und leicht verletzte 79-jährige Frau im Morast am Fuße eines Abhanges finden. Zusammen mit einem Passanten, der vor Ort seine Hilfe anbot, konnte die Frau aus ihrer Lage befreit und mittels einer Rettungsleine zurück ans Ufer gebracht werden. Der Rettungsdienst transportierte sie danach in ein Krankenhaus.

Während der Rettungsaktion blieb ein Beamter selbst im Matsch stecken. Er konnte sich schließlich dank der Hilfe des unterstützenden Passanten befreien.

Die Polizeidirektion Ratzeburg möchte stellvertretend ihren Dank an die involvierten Bürger ausdrücken. Ohne sie wäre die Rettung nicht möglich gewesen.

Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

BAB24 – wurde im Bus Reizgas versprüht?

Möhnsen (pmi/ots) – Mehrere Fahrgäste eines Busses klagten gestern Abend (11.08.2025) über Augen- und Atemwegsreizungen sowie Übelkeit.

Der Bus war auf der BAB 24 von Hamburg kommend in Fahrtrichtung Berlin unterwegs, als gegen 21.05 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Talkau mehrere Fahrgäste plötzlich über körperliches Unwohlsein klagten.

Der 51-jährige Busfahrer stoppte daraufhin seine Fahrt in Höhe Möhnsen auf einem Pendlerparkplatz, so dass die 28 Fahrgäste (6 Frauen und 22 Männer) aussteigen konnten.

Der Anhalteort des Busses wurde umgehend von diversen Rettungs- und Einsatzkräften aufgesucht, so dass die Fahrgäste noch vor Ort versorgt werden konnten. Eine 50-Jährige aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg wurde dennoch anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Ersten Ermittlungen zufolge besteht der Verdacht, dass möglicherweise Reizgas versprüht worden ist. Das Polizeirevier Schwarzenbek hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

Klempau (pmi/ots) – Samstagvormittag (09.08.2025) verunglückte ein Motorradfahrer zwischen Berkenthin und Klempau schwer. Der 58-jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 58-jährige Kradfahrer aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg die Dorfstraße bei Klempau, aus Berkenthin kommend in Fahrtrichtung Klempau. Er überholte vor einem Kurvenbereich zwei vor ihm fahrende Pkw und scherte bei plötzlichen Gegenverkehr wieder ein. Dabei verlor der Honda-Fahrer die Kontrolle über seine Maschine, stürzte und blieb im Graben verletzt liegen.

Sattelzug kommt von der Fahrbahn ab

Fuhlenhagen (pmi/ots) – Am 28.07.2025 gegen 17.15 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 24 Höhe Fuhlenhagen zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer des verunfallten Sattelzugs blieb unverletzt.

Montagabend befuhr ein 51-jähriger Ukrainer mit einem Sattelzug die Bundesautobahn in Fahrtrichtung Hamburg. Zwischen den Anschlussstellen Talkau und Schwarzenbek/Grande etwa in Höhe Fuhlenhagen verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über die Fahrzeugkombination und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Durch das Brems- und Ausweichmanöver riss die linke Flanke des Sattelaufliegers auf und die Ladung in Form von Flaschen, darunter auch zahlreiche Bierflaschen aus Glas, verteilte sich auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Hamburg. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Zur Durchführung der Bergungsmaßnahmen musste die Fahrbahn stundenlang vollgesperrt werden. Die Feuerwehr kam ebenfalls zum Einsatz.