Falschgeld im Umlauf – seien Sie wachsam!

Falschgeld im Umlauf – seien Sie wachsam!

Lehmrade/Mölln (pmi/ots) – Es ist nun bereits die zweite Meldung über das Feststellen eines gefälschten Geldscheines im Bereich der Polizeistation Mölln. Bitte seien Sie wachsam und schauen genauer hin!

Der Mitarbeiterin eines Supermarktes in Mölln fiel am 29. September bei einem Bezahlvorgang ein mutmaßlich falscher Zwanziger auf. Die Kundin soll völlig überrascht reagiert haben und konnte letztlich nachvollziehen, dass sie diese nun augenscheinlich falsche 20 Euro Bargeldnote erst am Sonntag (27. September) auf einem Flohmarkt in Mölln erhalten habe.

So erging es auch bereits am 13. September einem Flohmarktbesucher in Lehmrade. Auch dieser hatte am Ende einen mutmaßlich falschen 20 Euro-Schein im Portmonee.

An den zwei aufgetauchten Geldscheinen fehlen sicherheitsrelevante Merkmale. Da nicht auszuschließen ist, dass weitere gefälschte Geldscheine in Umlauf gebracht wurden, bittet die Polizei um Achtsamkeit!

Wer Falschgeld, etwa als Wechselgeld, erhält, darf es unter keinen Umständen erneut in den Zahlungsverkehr einbringen. Andernfalls macht man sich möglicherweise selbst strafbar. Stattdessen sollte umgehend die Polizei informiert und Strafanzeige erstattet werden. Gerade mit Blick auf die noch anstehenden Flohmärkte weist die Polizei zudem darauf hin, sich die Zeit zu nehmen, das erhaltene Wechselgeld in Ruhe zu prüfen. Weitere Informationen zum Erkennen von Falschgeld erhalten Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld/

Ökumenische Andacht angesichts des Messerangriffs in Ratzeburg

Ratzeburg (pmi/ab) – Die christlichen Gemeinden in Ratzeburg laden am Mittwoch, den 16. September 2026, um 15.30 Uhr zu einer ökumenischen Andacht in der Kirche St. Georg auf dem Berge ein. Nach der tödlichen Messerattacke auf eine Frau in einem Supermarkt vergangene Woche gibt es die Gelegenheit gemeinsam innezuhalten, zu beten und der Trauer und Betroffenheit Raum zu geben.


Zeichen der Anteilnahme
Die Gedanken und Gebete gelten den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die von der Tat betroffen sind. In dieser schweren Zeit möchten die christlichen Gemeinden Ratzeburgs gemeinsam ein Zeichen der Anteilnahme, der Verbundenheit und des Friedens setzen.
Im Rahmen der Andacht besteht die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden – als Zeichen des Gedenkens an die Opfer, als Ausdruck des Mitgefühls für die Angehörigen und als Zeichen der Hoffnung und des Friedens.

Alle Menschen sind herzlich eingeladen, unabhängig von ihrer Konfession oder religiösen Zugehörigkeit.
Im Anschluss stehen Seelsorger und Seelsorgerinnen der Notfallseelsorge für Gespräche zu Verfügung. Die Kirche bleibt bis zum Abend geöffnet.

Polizei sucht Zeugen nach Auseinandersetzung in Ratzeburger Discounter

Ratzeburg (pmi/ots) – Am Vormittag des 9. September soll es in einem Discounter in Ratzeburg zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Ladendetektiv und einem möglichen Ladendieb gekommen sein. Die Polizei sucht nun Zeugen für den Vorfall.

Am 09.09.2026 gegen 10:40 Uhr soll es in einem Lebensmitteldiscounter in der Heinrich-Hertz-Straße in Ratzeburg zunächst zu einem Diebstahl gekommen sein. Ein Ladendetektiv wurde auf die Geschehnisse aufmerksam und soll den Tatverdächtigen daraufhin nach Passieren des Kassenbereichs angesprochen haben. Bei dem Mann handelte es sich um einen 27-jährigen Afghanen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg. Er habe sich in Begleitung einer weiblichen Person im Laden aufgehalten. Schlussendlich sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Tatverdächtigen und dem Ladendetektiv gekommen.

Die Polizei leitete die Ermittlungen ein und sucht nun Zeugen. Wer hat den Sachverhalt möglicherweise beobachtet und kann Angaben dazu machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Ratzeburg telefonisch unter 04541/8090 sowie per Mail über ratzeburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.

Fahrzeuginsassin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Dassendorf (pmi/ots) – Freitagabend ereignete sich in Dassendorf ein Verkehrsunfall. Dabei verletzten sich die drei Fahrzeuginsassen des unfallbeteiligten Audis zum Teil lebensgefährlich.

Ein 19-jähriger Reinbeker soll gegen 21.30 Uhr mit seinem Audi A6 den Mühlenweg in Dassendorf in Fahrtrichtung Aumühle befahren haben. Aus bislang ungeklärter Ursache soll der Audi nach der Ausfahrt aus einer leichten Linkskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Erdwall kollidiert sein. Anschließend hätte der Pkw sich gedreht und sei dann mit dem Heck gegen einen Baum geprallt. Von dort soll das Fahrzeug zunächst abgeprallt, über die komplette Fahrbahn geschleudert und letztendlich in der Einmündung zum Gartenweg zum Stehen gekommen sein.

Der serbische Fahrzeugführer sowie seine 17-jährige Glinder Beifahrerin verletzten sich leicht und wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Eine 17-jährige Mitfahrerin aus Reinbek hingegen zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde umgehend nach notärztlicher Versorgung vor Ort in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Gutachter zur Klärung der genauen Unfallursache hinzugezogen.

Ziegelsee Mölln: Großflächige Gewässerverschmutzung – die Polizei sucht Zeugen

Mölln (ots/pmi) – Sonntagabend wurde eine großflächige Gewässerverunreinigung auf dem Möllner Ziegelsee festgestellt. Ein möglicher Verursacher konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Am 16.08.2026 gegen 18:50 Uhr stellte eine Bootsbesatzung, welche auf dem Möllner Ziegelsee unterwegs war, eine Verunreinigung des Wassers mit einer ölhaltigen Substanz fest und alarmierte die Polizei. Auch Feuerwehr, THW und DLRG sowie die zuständige Untere Wasserbehörde des Kreises Herzogtum Lauenburg kamen zum Einsatz. Die festgestellte Gewässerverunreinigung erstreckte sich über eine Fläche von schätzungsweise 80.000 qm. Um welche Substanz es sich im Speziellen handelte, ist unter anderem Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ein Tatverdächtiger konnte bislang noch nicht identifiziert werden.

Die Ermittlungen dauern an. Gesucht werden nun Zeugen, die möglicherweise am Sonntag Verdächtiges am Möllner Ziegelsee beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt der Umweltschutzdienst des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg telefonisch unter 04541/8091305 sowie per Mail über ratzeburg.pabr@polizei.landsh.de entgegen.

Hauptstraße in Möllns Innenstadt wieder geöffnet

Mölln (srg) – Am Samstag, 15. August, wurde eine der Verkehrs-Hauptschlagadern, die Möllner Hauptstraße wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben. Wir waren vor Ort und haben Fotos dieses Ereignisses gemacht. Eine kleine Auswahl finden Interessierte in der August-Ausgabe vom Wechselblatt. Verschiedene Verkehrsinformationen durch Änderungen sowie die aktuellen Businformationen sind dort ebenfalls enthalten. Seit dem 17. August ist nun die Bergstraße gesperrt, um hier die Fernwärmeleitungen zu verlegen. Der Kurparkparkplatz ist trotzdem über die Wallstraße erreichbar, Ausfahrt vom Kurparkparkplatz ist dann über die Mühlenstraße, die rechtzeitig geöffnet werden konnte.

Feuerwehreinsatz am 1. August in Mölln

Dank des schnellen Einsatzes der Kameradinnen und Kameraden der Wehren Mölln, Alt-Mölln, Grambek und Breitenfelde konnte am Abend des 1. August im Wasserkrüger Weg, Mölln, Schlimmeres verhindert werden. Lesen Sie hierzu auf den letzten beiden Seiten der August-Ausgabe vom Wechselblatt Näheres – wir haben die Ausgabe ergänzt!

Blaualgen im Kreis Herzogtum Lauenburg

29. Juli

Blaualgen an der Bademöglichkeit „Aqua Siwa“ am Ratzeburger Küchensee – Kreis empfiehlt Badeverbot

Das Gesundheitsamt des Kreises Herzogtum Lauenburg empfahl der Stadt Ratzeburg heute, 29.07.2026, für die Bademöglichkeit am „Aqua Siwa“ am Ratzeburger Küchensee ein vorläufiges Badeverbot anzuordnen und dies durch deutlich sichtbare Schilder an der Badestelle bekannt zu machen. Die DLRG Ratzeburg hatte den Blaualgenbefall heute morgen entdeckt und umgehend an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Blaualgen können giftig sein. Weil die Haut bei Kontakt mit Blaualgen mit Reizungen reagieren kann und durch Verschlucken von blaualgenhaltigem Wasser Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten können, warnt das Gesundheitsamt vor dem Baden an der vorgenannten Bademöglichkeit. Sofern nach dem Baden in dem blaualgenhaltigen Wasser entsprechende Symptome auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. In natürlichen Badegewässern können sich bei bestimmten Wetterbedingungen Blaualgen stark vermehren und das Badevergnügen beeinträchtigen. Derartige Entwicklungen sind meist nicht vorhersehbar oder ändern sich sehr rasch. Die Massenvermehrungen können sich ebenso innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden wieder auflösen. Sobald das Baden wieder gefahrlos möglich ist, wird das Gesundheitsamt eine Empfehlung zur Aufhebung des Badeverbotes gegenüber der Ordnungsbehörde aussprechen. Weitere Informationen über die Badegewässerqualität im Kreis Herzogtum Lauenburg finden Sie unter: www.badegewaesserqualitaet.schleswig-holstein.de

28. Juli

Blaualgen an der Bademöglichkeit „Farchauer Liegewiese“ – Kreis verhängt Badeverbot für Badestelle am Küchensee

Das Gesundheitsamt des Kreises Herzogtum Lauenburg hat am 28.07.2026 nach einer Meldung durch den Ratzeburger DLRG-Ortsverband ein vorläufiges Badeverbot für die Bademöglichkeit „Farchauer Liegewiese“ am Küchensee in Ratzeburg verhängt. Die Badestelle ist abgesperrt und Schilder informieren über das Badeverbot.

Blaualgen an der Bademöglichkeit am Ritzerauer See – Kreis empfiehlt Badeverbot

Das Gesundheitsamt des Kreises Herzogtum Lauenburg empfahl dem Amt Sandesneben-Nusse heute, 28.07.2026, für die Bademöglichkeit am Ritzerauer See in Ritzerau ein vorläufiges Badeverbot anzuordnen und dies durch deutlich sichtbare Schilder an der Badestelle bekannt zu machen. Bürgermeister Gerd Holz hatte den Blaualgenbefall entdeckt und umgehend an das zuständige Kreis-Gesundheitsamt gemeldet.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 207 bei Fredeburg

B 207 / Fredeburg (pmi/ots) – Montagvormittag kam es auf der B 207 bei Fredeburg im Kreis Herzogtum Lauenburg zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Kleinwagen und einem LKW. Eine Person verstarb an der Unfallstelle, zwei weitere erlitten schwere Verletzungen.

Am 27.07.2026 gegen kurz nach 10:00 Uhr ereignete sich auf der B 207 zwischen Ratzeburg und Mölln ein schwerer Verkehrsunfall. Der 46-jährige Fahrer eines LKW aus dem Kreis Nordwestmecklenburg soll die B 207 aus Richtung Ratzeburg kommend in Richtung Mölln befahren haben. In genau entgegengesetzter Richtung sei ein 76-jähriger Deutscher aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg mit einem VW Polo unterwegs gewesen. Aus bislang ungeklärter Ursache sei der Kleinwagenfahrer im Bereich einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und in den Gegenverkehr geraten, wo er mit dem entgegenkommenden Kleinlaster kollidierte. Der Polo-Fahrer verstarb an der Unfallstelle. Seine ebenfalls aus dem Kreis Herzogtum- Lauenburg stammende 81-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Eine mögliche Lebensgefahr kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Der LKW-Fahrer erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden und sie mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte schätzungsweise im oberen fünfstelligen Bereich liegen.

Ein Unfallsachverständiger der DEKRA begutachtete die Unfallstelle. Nach der Freigabe durch den Gutachter beschlagnahmten die Beamten den Leichnam des Verstorbenen.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie der Notfallseelsorge waren im Einsatz. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Fahrbahn vollgesperrt und konnte erst gegen 15:30 Uhr wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Ermittlungserfolg: „Falsche Polizeibeamte“ – Festnahme von drei Tatverdächtigen

Groß Grönau / Hamburg (ots/pmi) – Wie bereits am Mittwoch berichtet unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43735/6319602 wurde ein Senior in Groß Grönau Opfer einer Betrugsmasche.

Umfangreiche Ermittlungen in diesem Fall führten die Polizei nun zu einem Trio, welches gestern Nachmittag in der Bremer Straße in Hamburg vorläufig festgenommen werden konnte.

Bei den drei Tatverdächtigen handelt sich um zwei 19-Jährige Deutsche und um einem 17-jährigen Kongolesen aus Nordrhein-Westfalen. Sie wurden zunächst dem Polizeigewahrsam zugeführt. Für zwei Tatverdächtige (den 17- und einen 19-Jährigen) wurden seitens der Staatsanwaltschaft Lübeck Anträge auf Erlass von Haftbefehlen gestellt.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu möglichen weiteren Taten, Hintergründen und weiteren Beteiligten, dauern an.