Ermittlungserfolg: „Falsche Polizeibeamte“ – Festnahme von drei Tatverdächtigen

Groß Grönau / Hamburg (ots/pmi) – Wie bereits am Mittwoch berichtet unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43735/6319602 wurde ein Senior in Groß Grönau Opfer einer Betrugsmasche.

Umfangreiche Ermittlungen in diesem Fall führten die Polizei nun zu einem Trio, welches gestern Nachmittag in der Bremer Straße in Hamburg vorläufig festgenommen werden konnte.

Bei den drei Tatverdächtigen handelt sich um zwei 19-Jährige Deutsche und um einem 17-jährigen Kongolesen aus Nordrhein-Westfalen. Sie wurden zunächst dem Polizeigewahrsam zugeführt. Für zwei Tatverdächtige (den 17- und einen 19-Jährigen) wurden seitens der Staatsanwaltschaft Lübeck Anträge auf Erlass von Haftbefehlen gestellt.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu möglichen weiteren Taten, Hintergründen und weiteren Beteiligten, dauern an.

Senior wird Opfer von Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“

Groß Grönau (pmi/ots) – Gestern Abend sollen falsche Polizisten in Groß Grönau Wertsachen eines Seniors erbeutet haben. Mit der mittlerweile gängigen Masche, man hätte einen Zettel mit Namen des Angerufenen aufgefunden, sollen sich die Betrüger per Telefon bei dem Senior gemeldet und sich dabei als Polizeibeamte ausgegeben haben. Die Anrufer seien so überzeugend aufgetreten, dass der Groß Grönauer zwei vermeintliche Polizisten in sein Haus ließ. Dort sollen diese diverse Wertgegenstände in noch nicht bezifferbaren Wert an sich genommen und anschließend das Weite gesucht haben. Während der gesamten Tat soll eine Betrügerin den Mann zusätzlich am Telefon gehalten haben, um ihn so weiter zu verunsichern und die vermeintliche Drohkulisse aufrecht zu erhalten.

Die beiden Männer können wie folgt beschrieben werden: Sie seien ca. 25 Jahre alt und 175 cm – 180 cm groß gewesen. Beide Personen hätten helle Kleidung und einen sogenannten Topfhut getragen. Zur Unterscheidung kann gesagt werden, dass einer schwarze und der andere blonde lockige Haare getragen habe.

Die ermittelnde Ratzeburger Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen. Wer hat gestern zwischen 16.45 Uhr und 17.45 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Straße Am Wiesengrund in Groß Grönau beobachtet? Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per Mail an Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de entgegen.

Aus gegebenen Anlass rät die Polizei:

Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Polizisten, die Vorlage eines Dienstausweises. Fragen Sie beim geringsten Zweifel nach und erkundigen sich direkt bei ihrer Polizeiwache oder über 110. Wählen sie die Nummern stets selbst.

Geben Sie am Telefon auch keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

Telefonbetrüger im Raum Schwarzenbek aktiv

Hzgt. Lauenburg (pmi/ots) – Am 13. Januar gingen in Schwarzenbek wieder zahlreiche Anrufe von Telefonbetrügern bei mehreren Bürgern ein, die mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“ versuchten, an die Ersparnisse der meist lebensälteren Geschädigten zu kommen. Polizeibekannt wurden bislang vier Fälle, in denen die Geschädigten das einzig Richtige taten: Sie legten auf!

Bei den Anrufen gaben sich die Betrüger wiederholt als Polizisten aus, um so mit verschiedenen Tricks an das Ersparte der Angerufenen zu gelangen. Aber Vorsicht! So vielfältig die Tricks auch sind, das Prinzip bleibt immer das gleiche. Das Vermögen der Angerufenen sei in Gefahr und die Polizei müsse dies nun sichern. Wir weisen abermals darauf hin: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Bei solchen Telefonaten einfach aufzulegen, ist nicht unhöflich, sondern nur so werden sie die Täter los. Die Betrüger sind geschult und erreichen mittels geschickter Gesprächsführung oftmals, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder Wertgegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher erneut der dringende Appell: Sollten Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf! Da mit weiteren Anrufen der Betrüger zu rechnen ist, klären Sie bitte insbesondere Ihre lebensälteren Bekannten und Verwandten über die Betrugsmaschen auf und sensibilisieren Sie diese entsprechend. Weitere Hinweise hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Trickbetrüger scheitern

Hzgt. Lauenburg / Stormarn (pmi/ots) – In den vergangenen Wochen wurde immer wieder darüber berichtet: Trickbetrüger treiben vielerorts ihr Unwesen und machen auch vor den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn nicht halt. Die Polizei warnte immer wieder vor den gängigen Betrugsmaschen Enkeltrick, Schockanruf und Falsche Polizeibeamte und gab den Bürgerinnen und Bürgern Tipps, wie sie sich im entsprechenden Verdachtsfall verhalten sollten.

Jüngst zeigte sich nun, dass die polizeiliche Prävention Früchte trägt. In den Abendstunden des 18. September kam es im Kreis Stormarn in gleich 20 Fällen zu entsprechenden Betrugsversuchen. In allen Fällen gaben sich die unbekannten Tatverdächtigen als vermeintliche Polizeibeamte aus und versuchten durch Vortäuschen falscher Tatsachen, an Informationen und Wertsachen der Bürgerinnen und Bürger zu gelangen. Betroffen waren die Ortschaften Lütjensee (9 Fälle), Großensee (7 Fälle), Hammoor (3 Fälle) sowie Trittau in einem Fall. Die bestens aufgeklärten Seniorinnen und Senioren erkannten in jedem einzelnen Fall den Betrugsversuch und handelten vorbildlich, sodass die Trickbetrüger mit ihrer Masche scheiterten. Ein Sachschaden ist nicht entstanden.

Dies bestätigt, wie bedeutsam die polizeiliche Aufklärungsarbeit ist. Daher warnt die Polizei erneut vor der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“: Die Polizei ruft sie niemals mit der Nummer 110 an. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und geben Sie niemals Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Legen Sie einfach auf. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnungen und übergeben Sie niemals Wertsachen an diese. Beim geringsten Zweifel rufen Sie umgehend die Behörde an, von welcher die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus. Lassen Sie die Person in der Zwischenzeit vor der abgeschlossenen Tür warten. Lassen Sie sich einen Dienstausweis zeigen. Die Polizei wird Sie niemals um Herausgabe von Geldbeträgen oder Wertgegenständen bitten. Legen Sie im Zweifelsfall auf, und rufen die Polizei über den Notruf 110 an.