Sprechstunde des Seniorenbeirates

Mölln (pmi) – Der Seniorenbeirat der Stadt Mölln lädt am Donnerstag, 29. Januar 2026, von 16 bis 18 Uhr zur offenen Sprechstunde ins Stadthaus, Wasserkrüger Weg 16, Raum 109 (1. Obergeschoss, Aufzug vorhanden), ein.

Seniorinnen und Senioren haben die Möglichkeit, persönliche Anliegen direkt zu besprechen und sich über aktuelle Themen zu informieren. Der Seniorenbeirat arbeitet eng mit den städtischen Gremien zusammen und setzt sich für die Interessen älterer Bürgerinnen und Bürger ein.

Brand eines Einfamilienhauses

Duvensee (pmi/ots) – Am Abend des 12. Januar kam es gegen 21.25 Uhr aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in der Dörpstraat in Duvensee. Durch die Bewohner des Hauses wurde der Brandausbruch im 1. Obergeschoss bemerkt, weshalb die fünfköpfige Familien sowie ihre Haustiere noch selbstständig und rechtzeitig das Objekt verlassen konnte. So wurde zum Glück niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen, da sich das Feuer bis ins Dach ausbreitete. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Ratzeburger Kriminalpolizei übernommen.

Entlastung für pflegende Angehörige – Wege zur Rehabilitation

Mölln (pmi) – Die Pflege und Betreuung eines Menschen stellen pflegende Angehörige vor viele Herausforderungen, denn sie müssen auch weiterhin ihre eigenen Bedürfnisse berücksichtigen und ihr eigenes Leben führen. Die Übernahme der Rolle als Pflegeperson kann häufig zu körperlicher und seelischer Überlastung führen. Umso wichtiger ist die Entlastung von Pflegenden, um die Versorgung auch langfristig sicherzustellen und die Gesundheit der Pflegenden zu erhalten. Welche entlastenden Angebote in Anspruch genommen werden können, wie diese finanziert werden und wie es möglich ist eine Reha-Maßnahme zu nutzen, sollen in diesem Vortrag vorgestellt werden.
Als Referentin haben wir Andrea Ludwig, Pflegeberaterin im Unternehmensbereich Serviceleistungen der AOK NordWest eingeladen. Der kostenlose Vortrag findet am Mittwoch, 28. Januar, um 16 Uhr in den Räumen des Pflegestützpunktes, Wasserkrüger Weg 7, 23879 Mölln statt. Um vorherige Anmeldung unter Tel.: 04542-826549 oder info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de wird gebeten.

Unterricht fällt aus

SH (pmi) – Witterungsbedingt fällt am Freitag, 9. Januar 2026, der Unterricht an den allgemein- sowie berufsbildenden Schulen in den folgenden Kreisen aus:

Dithmarschen

Herzogtum Lauenburg

Nordfriesland

Pinneberg

Rendsburg-Eckernförde

Schleswig-Flensburg

Segeberg

Steinburg

Stormarn

Landesweit findet zudem an allen Förderzentren kein Unterricht statt.

An den berufsbildenden Schulen kann es in Eigenverantwortung der Schulen Distanzunterricht geben.

An den von Schließungen betroffenen Schulen ist für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 eine Notbetreuung sichergestellt.

(Quelle Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur)

Wentorf/HH hat Bürgertelefon eingerichtet

Wentorf/HH (pmi) – Aufgrund der angekündigten winterlichen Wetterlage am morgigen Freitag, den 9. Januar 2026, hat die Gemeindeverwaltung der Gemeinde Wentorf vorsorglich ein Bürgertelefon eingerichtet. Ziel ist es, die Notrufnummern zu entlasten und Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale Anlaufstelle für allgemeine Anliegen zu bieten. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen, Hinweisen oder Unterstützungsbedarfen telefonisch unter der Nummer 040 720 01 222 an das Bürgertelefon wenden. Zusätzlich steht die E-Mail-Adresse buergertelefon@wentorf.de zur Verfügung.

Die Gemeinde bittet darum, die Notrufnummern weiterhin ausschließlich für akute Notfälle zu nutzen und für alle anderen Anliegen das eingerichtete Bürgertelefon in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig appelliert die Gemeindeverwaltung an den Zusammenhalt in der Gemeinde. Bürgermeisterin Kathrin Schöning erklärt dazu: „Gerade bei winterlichen Wetterlagen ist es wichtig, dass wir als Gemeinschaft zusammenstehen. Bitte achten Sie aufeinander, unterstützen Sie sich gegenseitig und behalten Sie besonders ältere Menschen sowie Personen mit Unterstützungsbedarfen im Blick. Schon kleine Hilfen können in dieser Situation viel bewirken.“ Die Gemeindeverwaltung bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mithilfe, ihr Verständnis und ihre Solidarität.

Gefährliche Schneelast auf Bäumen

Hzgt. Lauenburg (pmi) – Die Geesthachter Stadtverwaltung und die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg warnen eindringlich vor dem Betreten von Wäldern und mahnen zur Vorsicht in der Nähe von Baumgruppen. „Nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage ist die Schneelast auf den Bäumen enorm. Dadurch brechen immer wieder kleinere und auch sehr schwere Äste aus. Sogar ganze Bäume stürzen angesichts des großen Gewichts des Schnees um“, warnt die Stadtverwaltung Geesthacht. „Seien Sie darum vorsichtig und warnen Sie auch Ihre Kinder vor den Gefahren. Auch wenn es sicher verlockend ist, unter schneebedeckten Bäumen rodeln oder spazieren zu gehen – das ist derzeit sehr gefährlich!“

Ab sofort ist das Betreten aller Waldflächen bis auf weiteres verboten. Die Sperrungen umfassen den Geesthachter Stadtwald, die Waldbereiche des Naturschutzgebiets Besenhorster Sandberge, die Waldflächen rund um den Steinzeitspielplatz sowie alle Kreisforste südlich der A24, welche sich im Raum Geesthacht rund um das Pumpspeicherbecken und östlich von Grünhof-Tesperhude erstrecken. „Bitte seien Sie auch vorsichtig im Umfeld von einzelnen Bäumen und kleineren Baumgruppen“, appelliert die Stadtverwaltung Geesthacht.

Durch die hohe Schneelast ist es im Stadtgebiet Geesthachts in den vergangenen Tagen bereits zu vielen Astbrüchen gekommen. In den kommenden Tagen ist damit zu rechnen, dass die Situation anhält oder sich sogar noch verschärft. Denn Meteorologen prognostizieren weiterhin Schneefälle und Minustemperaturen für den Kreis Herzogtum Lauenburg. „Im Geesthachter Stadtwald und im Naturschutzgebiet Besenhorster Sandberge können derzeit Äste und auch umgestürzte Bäume Wege versperren. Diese können durch Mitarbeitende der Städtischen Betriebe erst vollständig weggeräumt werden, wenn sich die Situation auf den Geesthachter Straßen und Wegen entspannt – der Winterdienst hat Vorrang“, ordnet die Stadtverwaltung ein.

Zum Hintergrund: Die Waldwege und Wanderwege im Naturschutzgebiet fallen generell nicht unter den Winterdienst. Im Stadtwald werden nur die querenden gewidmeten Wege und Straßen sowie der Schulweg von Schnee freigeräumt.

Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg, die für die Kreisforsten zuständig ist, informiert per Pressemitteilung: „Die vor allem bei Spaziergängern beliebten Waldwege in den südlich der A24 gelegenen Revieren der Kreisforsten sind aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt. Die Sperrung der Waldwege gilt auch für Brennholzselbstwerber sowie die gewerbliche Holzabfuhr, mindestens bis die Wege vollständig geräumt oder nach dem Abtauen des Schnees wieder abgetrocknet sind. Eine entsprechende Veröffentlichung der Kreisverwaltung folgt.

Paar rettet Kind aus See

Mölln (pmi/ots) – Dank zweier aufmerksamer Anwohner konnte gestern Nachmittag gegen 14.55 Uhr ein Kind aus einem Teich gerettet werden. Das 12-jährige Mädchen war zuvor mit ihrem Hund an der Anlegestelle des Schulsees in der Hauptstraße am Stadthauptmannshof in Mölln unterwegs, als beide plötzlich auf die nicht tragfähige Eisfläche gerieten und einbrachen. Das nicht schwimmfähige Kind konnte noch durch Hilfeschreie auf sich aufmerksam machen. Sofort eilte das Paar, welches die Hilfeschreie vernahm, zum See. Während der Mann das schon fast vollständig unter Wasser befindliche Kind unter enormen Kraftaufwand aus dem See herausziehen konnte, verständigte die Frau die Rettungskräfte.

Für den Hund kam leider jede Hilfe zu spät. Das Mädchen wurde stark unterkühlt umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die genauen Umstände, wie das Mädchen auf das Eis geraten war, sind derzeit noch unklar.

Die Polizei appelliert erneut, sich in der Nähe von Eisflächen äußerst vorsichtig zu verhalten. Derzeit haben alle Eisflächen noch keine ausreichende Dicke, um gefahrlos betreten werden zu können. Menschen die dies dennoch tun, begeben sich in Lebensgefahr.

Vorläufige Bilanz der Polizei zum Jahreswechsel

Hzgt. Lauenburg / Stormarn / Ratzeburg (pmi/ots) – Die Polizeidirektion Ratzeburg blickt zurück auf eine insgesamt einsatzreiche, aber doch weitgehend ruhige Silvesternacht.

Zwischen 06.00 Uhr am Silvestertag und 6.00 Uhr am Neujahrsmorgen mussten Polizeibeamte zu 83 Einsätzen (im Vorjahr 89 Einsätze) mit sogenannten „Silvesterbezug“ ausrücken. Davon entfielen 41 Einsätze (48 im Vorjahr) auf den Kreis Stormarn und 42 Einsätze (41 im Vorjahr) auf den Kreis Herzogtum Lauenburg.

Neben den alltäglichen Anlässen waren durch die Feierlichkeiten erwartungsgemäß mehr Meldungen über die missbräuchliche Verwendung pyrotechnischer Gegenstände, Ruhestörungen, kleineren Bränden und diverse Streitigkeiten bei den Einsatzkräften eingegangen.

In der Tendenz lässt sich feststellen, dass eine Vielzahl von Einsätzen aufgrund des unsachgemäßen und gefährdenden Umgangs mit Feuerwerk abzuarbeiten war. So kam es zu diverse Meldungen von mehreren Würfen von Böllern und Pyrotechnik auf Menschen und Fahrzeuge sowie in Brand geratene Gegenstände wie Container und Müllbehälter.

Nicht abschließend werden einen Vielzahl von Einsätze der Polizeieinsatzleitstelle aufgelistet:

im Kreis Stormarn:

31.12.2025

– 13.00 Uhr, Ahrensburg, Bahnhofstraße: Jugendliche werfen Böller
in das Erdgeschoss eines Parkhauses zwischen die geparkten
Fahrzeuge
– 16.25 Uhr, Reinbek, Mühlenredder: nach Zündung eines Feuerwerks
brennt Unrat, Feuerwehr rollt -18.00 Uhr, Ammersbek, U-Bahnhof
Hoisbüttel: mehrere Personen zünden Polenböller -18.00 Uhr, Bad
Oldesloe, Am Poggensee: Altpapiercontainer brennt, Feuerwehr
rollt -18.00 Uhr, Glinde, Weißdornweg: brennender Container
-18.40 Uhr, Bargteheide, Mozartstraße: Heckenbrand -19.10 Uhr,
Bargteheide, Bahnhofstraße: böllernde Jugendliche werfen
Feuerwerkskörper auf die Schienen und gezielt auf Passanten
-19.35 Uhr, Bad Oldesloe, Industriestraße: Feuerwerkskörper
fliegen vereinzelt in Richtung eines Tankstellengeländes -19.45
Uhr, Bargteheide, Bahnhofstraße: herannahender Bus wird mit
Böllern beworfen -20.25 Uhr, Bünningstedt,Dorfstraße: Knallerei
in einer Böllerverbotszone -20:55 Uhr, Ahrensburg, Brauner
Hirsch: ein ausrangierter Linienbus fängt aus noch unbekannter
Ursache Feuer -21.10 Uhr, Reinfeld, Paul-von-Schoenaich-Straße:
Böller werden auf parkende Fahrzeuge geworfen -21.30 Uhr
Reinbek, Holsteiner Straße: Briefkasten beschädigt -21-30 Uhr
Bad Oldesloe, Markt: böllernde Jugendliche -21.40 Uhr Reinbek,
Bergstraße: mehrere Personen bewerfen sich gegenseitig mit
Böllern -21.45 Uhr Reinbek, Sachsenwaldstraße: Müllcontainer
brennt, Feuerwehr rollt -22.55 Uhr Reinbek, Ladestraße:
brennender Papierkorb -23.40 Uhr Ahrensburg, Rathausplatz:
Jugendliche werfen Böller in ein Parkhaus

01.01.2026

-00.10 Uhr Ahrensburg, Reesenbüttler Redder: Zündung einer
Kugelbombe – unbeteiligter 5-Jähriger erlitt durch den Funkenflug
leichte Verletzungen am Arm -00.25 Uhr Ohe, Große Straße: brennender
Unrat unter einem Fahrzeug droht überzugreifen, Feuerwehr rollt
-00:30 Uhr Glinde, Möllner Landstraße: Funken auf einem Balkon durch
Raketenabschuss -00.35 Uhr Reinfeld, Heimstättenstraße: Polenböller
-00:40 Uhr Siek, Bültbek: brennder Mülleimer, Feuerwehr rollt -00.50
Uhr Reinbek, Holsteiner Straße: diverse Briefkästen am
Mehrfamilienhaus gesprengt -00.55 Uhr Ammersbek, Hamburger Straße:
mehrere Personen beschießen sich gegenseitig mit Pyrotechnik -00.55
Uhr Reinbek, Liebigstraße: Rakete entzündet Unrat unter einem Vordach
-00.55 Uhr Glinde, Weißdornweg: Heckenbrand -01.05 Uhr Ahrensburg,
Meisenweg: Mülltonne in einem Carport brennt -01.10 Uhr Bad Oldesloe,
Markt: mehrere Personen beschießen sich mit Pyrotechnik -01.35 Uhr
Ahrensburg, Gerhart-Hauptmann-Straße: Unratbrand -01.40 Uhr
Bargteheide, Rathausstraße: Fahrzeuge werden mit Böllern beworfen
-01.55 Uhr Bargfeld-Stegen, Kayhuder Straße: Zigarettenautomat wird
gesprengt -02.10 Uhr Hoisdorf, Achtern Diek: Böllern in einer
Verbotszone -02.35 Uhr Hoisdorf, Schewenhorst: Zündung von
Polenböller -02.40 Uhr Ahrensburg, Waldemar-Bonsels-Weg:
Mülltonnenbrand -02.50 Uhr Reinbek, Mühlenredder: Fahrzeuge werden
mit Böllern beworfen -03.05 Uhr Lütjensee, Hamburger Straße:
brennender Plastikcontainer

im Kreis Herzogtum-Lauenburg:

31.12.2025

-18.10 Uhr Berkenthin, Stiegkoppel: brennender Baum -18.15 Uhr
Escheburg, Alte Landstraße: Zündung von Polenböller -18.50 Uhr
Büchen, An den Moorwiesen: Grundstück wird gezielt mit
Feuerwerkskörpern beschossen -19.50 Uhr Wentorf bei HH, Berliner
Landstraße: Fahrzeuge und Personen werden mit Pyrotechnik beschossen
-20.10 Uhr Mölln, Schulberg: Hinweis auf ein illegales Feuerwerk
-20.50 Uhr Kuddewörde, Möllner Straße: in unmittelbarer Nähe eines
Reetdachhauses werden Raketen angezündet -20.50 Uhr Geesthacht,
Klaus-Groth-Straße: böllernde Jugendliche -21.10 Uhr Elmenhorst, Alte
Dorfstraße: Funkenflug durch Pyrotechnik auf einem
landwirtschaftlichen Hof (mit Heulager) -22.00 Uhr Geesthacht,
Wilmersdorfer Straße: Böller auf einen Balkon entfachen Feuer – zum
Glück kein Schaden entstanden -22.05 Uhr Schwarzenbek, Compestraße:
brennende Mülleimer -22.20 Uhr Mölln, Siemensweg: Polenböller -22.40
Uhr Mölln, Königsberger Straße: Containerbrand, Feuerwehr rollt
-22.50 Uhr Schwarzenbek, Markriede: Zigarettenautomat gesprengt
-23.20 Uhr Geesthacht, Berliner Straße: Mülltonnenbrand, Feuerwehr
rollt

01.01.2026

-00.02 Uhr Ratzeburg, Am Markt: 4-Jähriger durch einen Böller
schwer an der Hand verletzt -00.05 Uhr Lauenburg, Büchener Weg:
Raketen werden in Menschenmenge geschossen -00.10 Uhr Lauenburg, Am
Schüsselteich: 5-Jähriger wird am Kopf von Pyrotechnik getroffen und
leicht verletzt -00.10 Uhr Schwarzenbek, Möllner Straße: Pyrotechnik
werden auf Personen und Fahrzeuge geschossen -00.10 Uhr Wentorf bei
HH, Stettiner Straße: Briefkasten gesprengt -00.30 Uhr Büchen,
Nüssauer Weg: Fahrzeug durch Pyrotechnik beschädigt -00.30 Uhr
Geesthacht, Klaus-Groth-Weg: 13-Jähriger von einer umgekippten
Feuerwerksbatterie getroffen und leicht verletzt -00.30 Uhr Mölln,
Wasserkrüger Weg: Pyrotechnik auf parkende Fahrzeuge -00.40 Uhr
Schwarzenbek, Kollower Straße: Raketen werden in eine Menschenmenge
abgefeuert -01.20 Uhr Gudow, An der Kiesbahn: Bushaltestelle brennt
leichten -01.25 Uhr Börnsen, Börnsener Straße: Böller werden auf
parkende Fahrzeug geworfen -01.45 Uhr Schwarzenbek, Hans-Koch-Ring:
Polenböller -01.55 Uhr Schwarzenbek, Verbrüderungsring: Pyrotechnik
wird gezielt auf einen Balkon geworfen -02.30 Uhr Wohltorf, Alte
Allee: brennende Mülltonne, Feuerwehr rollt -03.55 Uhr Bliestorf,
Lübecker Straße: Mülltonnenbrand -04.20 Uhr Lauenburg, Oberjersdaler
Straße: Brand eines Holzstapels

Verkehrsunfallflucht – Fahrer stand unter Alkoholeinfluss

Lehmrade (pmi/ots) – Am Abend des 1. Januar kam es gegen 18.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Oldenburger Straße in Lehmrade. Der Verursacher flüchtete.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr ein 58-jähriger Mann aus der Nähe von Mölln mit einem Mercedes Sprinter die Oldenburger Straße in Lehmrade. Ihm kam ein 47- jähriger deutscher Mann aus der Nähe von Mölln mit einem Toyota Auris mittig auf der Fahrbahn entgegen. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge, der entstandene Sachschaden wird auf 150 Euro geschätzt. Als der 58- jährige Mann die Polizei zur Unfallaufnahme rufen wollte, setzte sich der Toyota- Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle ab. In Kehrsen konnten die Beamten den 47- Jährigen gegen 18:30 Uhr in seinem Fahrzeug antreffen, nachdem Zeugen beobachtet hatten, wie er auf ein fremdes Grundstück gefahren ist. Bei der Kontrolle wollte der Mann anfänglich nicht aus dem PKW steigen und nicht mit den Beamten sprechen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 4,95 Promille. Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, wo auch die von den Beamten angeordneten Blutproben entnommen wurden.

Der Führerschein des 47-jährigen Toyota- Fahrers wurde beschlagnahmt. Er wird sich unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.

Warnung – Phishing Angriff bei Online-Verkauf

Weihnachten ist vorbei, die liebevolle Deko landet wieder in Kisten, Taschen und Schubladen. Aufräumen ist angesagt und schon reift der Entschluss, das kleine Schränkchen vielleicht doch über ein beliebtes Online-Anzeigenprotal zu verkaufen, damit das neue Regal ein hübsches Plätzchen findet… Natürlich geht das kleine Erbstück nicht per Paketdienst auf die Reise, immerhin ist es aus Massivholz und schwerer, als man denkt. Also „Abholung“ angeklickt. Abgesicherter Direkt-Kauf? Nein, lieber nicht, immerhin ist nur Bares Wahres – die Taler hätte man schon gerne direkt bei Abholung in die Hand.

Schnell ein paar aussagekräftige Fotos gemacht, einen kleinen Text geschrieben und den Preis festgelegt. Teuer soll das Schränkchen nicht sein, vielleicht freut sich jemand über ein neues Schätzchen … und schon ist alles gespeichert und nach kurzer Zeit von den Admins der Plattform freigegeben.

Einige Beobachter sind bereits aufmerksam geworden und hoffen scheinbar, dass man binnen einer halben Stunde den Preis senkt. Nach einigen Stunden stolpert man über eine Mail im privaten Mailaccount – ob das Schränkchen noch zu haben wäre? Eine ganz normale Mail, höflich, mit Anrede. Absender? Ja, sieht nach einem echten Namen aus… verdammt: Warum hat man denn keine Mail über die Plattform bekommen? In den Nachrichten auf der Verkaufsplattform findet sich die Mail auch nicht. Naja, vielleicht hakt da irgend etwas. Man antwortet – ja, Fehler (!) – schnell über den eigenen Mailaccount, dass das Schränkchen noch da ist und erhält unmittelbar – scheinbar von eben dieser Plattform – die Information, dass das Schränkchen nun verkauft sei. Bitte? Wie das? Es war ja noch eine zweite Anfrage per Mail angekommen und eine Zusage hat man doch noch gar nicht gegeben? Zack, die nächste Mail, ebenfalls offenbar von dem Online-Anbieter: Die Zahlung wäre eingegangen, man solle bestätigen – oder, nächste Mail, man solle zurück zum eigenen Angebot gehen – oder, nächste Mail, Zahlung prüfen. Die nächste Mail kommt dann vom „Käufer“: Man habe doch bereits überwiesen und wann das Schränkchen denn nun versendet werden würde? Nächste Mail: Alles wäre super und nun bräuchte man doch nur der nächsten Mail zu folgen und die Zahlung überprüfen…

Sie können es sich denken: Es kamen insgesamt 11 Mails und ich habe mich gewundert, dass kein Inkasso, Gerichtsvollzieher oder ähnliches angedroht wurde. Die Mails, die angeblich von der Online-Plattform kamen, sahen absolut echt aus – Schriften, Farben, Logos und das Bild des angebotenen Artikels sowie ein Button, um zur Anzeige zurück zu gelangen. Nachdem ich den Namen der „Käuferin“ gegoogelt hatte, wurde bald klar, dass es sich hier um einen Betrugsversuch handelte und die Vermutung bestätigte sich dann auch unmittelbar, nachdem die Mails allesamt in den Spam-Ordner verschoben worden waren. Plötzlich tauchten kryptische Absende-Mailadressen auf, die vorher nicht bzw. nur mit einem Klick auf „Details ansehen“, erkennbar waren. Als Absender stand dort vorher in den beiden ersten Mails Frauennamen, die absolut realistisch klangen. Sogar die Liefer-Adresse klang plausibel.

Auch wenn die „Täter“ vermutlich nicht ermittelt werden können und zudem wegen Geringfügigkeit wahrscheinlich alles im Sande verlaufen wird, wird in diesem Fall Anzeige erstattet. Frei nach dem Spruch „Holzauge sei wachsam“, möchten wir Ihnen zum Start ins neue Jahr ans Herz legen, im Rahmen eines geplanten Verkaufs nur auf Mails bzw. Nachrichten zu antworten, die direkt von der von Ihnen genutzten Online-Plattform kommen, keine Felder in den doch recht offiziell aussehenden Mails anzuklicken oder womöglich den angebotenen Artikel zu verpacken, um ihn nun doch irgendwie mit Paketdienst auf die Reise zu schicken.