Kontrollergebnis zum Präventionstag „Kinder im Blick“

Hzgt. Lauenburg/Stormarn (pmi/ots) – Im Rahmen des angekündigten Kontroll- und Präventionstages führten gestern 37 Beamte der Polizeidirektion Ratzeburg in den Kreisen Stormarn und Herzogtum-Lauenburg 27 stationäre Kontrollen durch.

Schwerpunkt für die Kontrollstellen waren die Bereiche von Schulen, Kindergärten und bekannte Schulwege. Dabei nahmen die Beamten insgesamt 985 Fahrzeuge ins Visier und stellten 159 Verstöße fest.

46 Fahrzeugführer hielten sich nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. Immer wieder stellten die Beamten fest, dass im Fahrzeug mitfahrende Kinder nicht vorschriftsmäßig auf einem geeigneten und erforderlichen Kindersitz saßen (38) oder erst gar nicht angeschnallt (7) waren. Erschreckender Weise beobachteten die Beamten auch eine Vielzahl von Falschparkern (26) rund um den Schulbeginn und -schluss. Hier führten sie dann diverse präventive Gespräche, um gerade auf die Gefahren für Kinder hinzuweisen. Immer wieder ein Thema ist auch die Nutzung von Mobiltelefonen während der Autofahrt (3).

Des Weiteren wurden diverse Fahrzeugmängel aufgedeckt, z.B. längst fällige Hauptuntersuchungen, defekte Beleuchtung und auch nicht mitgeführtes Erste-Hilfe-Material. Einige Fahrzeugführer konnten die erforderlichen Zulassungspapiere oder Führerscheine nicht vorzeigen. In Ahrensburg endete zudem für drei Jugendliche die Fahrt mit ihren E-Scooter, da ihre Fahrzeuge nicht über eine erforderliche Pflichtversicherung verfügten.

Die Beamten zogen trotz der Vielzahl der Verstöße ein positive Fazit. Die überwiegende Zahl der Kontrollierten begrüßten die Kontrollaktionen und zeigte sich mehr als einsichtig.

Tödlicher Verkehrsunfall

Geesthacht (pmi/ots) – Am Mittwochabend (28. Mai 2025) kam es auf der Landesstraße 206, in der Hansastraße in Geesthacht zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 19-Jähriger prallte mit einem Pkw gegen einen Baum, nachdem er die Kontrolle über den Wagen verlor.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Hamburger gegen 22.40 Uhr die L 206 aus Wiershop kommend in Richtung Geesthacht. Aus noch ungeklärter Ursache verlor der Fahrzeugführer im Bereich eines Linkskurvenbereiches die Kontrolle über den geführten VW Golf, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte im weiteren Verlauf frontal mit einem Baum. Der Pkw geriet unmittelbar danach in Brand.

Der 17-jährige Beifahrer aus Hamburg konnte sich noch schwerverletzt aus dem verunfallten brennenden Fahrzeug befreien, während der Fahrer eingeklemmt wurde. Er verstarb im Pkw, welcher komplett ausbrannte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter der Dekra hinzugezogen.

Alle Unfallbeteiligten, Zeugen sowie die Einsatzkräfte erhielten medizinische und im Bedarfsfall psychologische Betreuung.

Die Straße war für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Unbekannte stehlen Kunst aus dem Ernst Barlach Museum

Ratzeburg (pmi/ots) – Am vergangen Samstag (25.05.2025), kam es zu einem Kunstdiebstahl während der Öffnungszeiten des Ernst Barlach Museums, in der Barlachstraße in Ratzeburg.

Bislang Unbekannte entwendeten dort zwischen 10 und 18.25 Uhr die Lithographie „Bettelvolk“ des gleichnamigen Künstlers. Das Kunstwerk hat eine Größe von 53 cm x 37 cm und wurde vor Ort aus dem Rahmen entnommen.

Der Sachschaden wir auf ca. 1000 Euro geschätzt.

Die Ratzeburger Kriminalpolizei sucht zur Aufklärung des Tatgeschehens nach Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, melde sich bei den Beamten unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per E-Mail unter Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de.

Mutmaßlicher Brandstifter ermittelt

Gudow /Lehmrade (pmi/ots) – Seit Anfang April kam es im Bereich Lehmrade und Gudow wiederholt zu Brandstiftungen von land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen. Es handelt sich dabei bis einschließlich 23.05.2025 um insgesamt acht Brände. Verletzt wurde bei den Bränden glücklicherweise niemand.

Die intensiven polizeilichen Ermittlungen führten zu einem 20-jährigen Mann aus dem Möllner Umland, welcher die Tatbegehungen zugab und von weiteren Brandlegungen Abstand nahm. Die Ermittlungen der Ratzeburger Kriminalpolizei dauern weiter an.

Geschädigter nach Straßenverkehrsgefährdung gesucht

Einhaus (pmi/ots) – Am 16.05.2025 kam es gegen 18 Uhr auf der B 207, bei der Ortschaft Einhaus, an der dortigen Fußgängerbedarfsampel zu einer Straßenverkehrsgefährdung durch einen weißen Peugeot 108 mit Lübecker Kennzeichen. Nach bisherigen Erkenntnissen zeigte die Fußgängerbedarfsampel an der B 207, an der Ortschaft Einhaus, Rotlicht für den fließenden Fahrzeugverkehr. Aufgrund dessen hielten bereits mehrere Fahrzeuge an. Daraufhin betrat ein Radfahrender schiebender Weise die Fahrbahn, um diese in Richtung Einhaus zu überqueren. Ein aus Lübeck kommender Peugeot scherte auf die Gegenfahrspur aus, überholte die vor ihm angehaltenen Fahrzeuge und überfuhr bei Rotlicht die Fußgängerbedarfsampel. Zum Glück kam es hier zu keinem Zusammenstoß mit dem überquerenden Radfahrenden. Die Ratzeburger Beamten ermitteln nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und suchen nach dem geschädigten Radfahrer. Dieser wird gebeten sich mit den Beamten unter der Telefonnummer 04541/809-1145 oder -1147 sowie per E-Mail unter Ratzeburg.PR@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.

Zeugen gesucht: Erneute Abfallentsorgung auf einem Feldweg

Kankelau (ots/pmi) – Bereits am 28. März 2025 wurde die Polizei über eine größere Müllablagerung Niendorf auf einem Feldweg im Bereich des Breitenfelder Weges beim Übergang in die Niendorfer Straße in Richtung Breitenfelde informiert.

Nun wurden am 30. April 2025 auf einem Feldweg, welcher vom Elmenhorster Weg in Kankelau abgeht, mehrere Müllsäcke mit Bauabfällen festgestellt. Auch darin befand unter anderem Mineralwolle, die an Teerpappe befestigt ist. Ein schwarzer Sack enthielt auch Teppichreste.

Eine zeitliche Eingrenzung wann die Ablagerung stattgefunden haben könnte, ist nicht möglich.

Der Ermittlungsdienst Umwelt und Verkehr des Polizei- und Autobahnreviers Ratzeburg hat auch diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen und ermittelt wegen des Verdachts des Umgangs mit unerlaubten Abfällen und sucht nun Zeugen, die Angaben in Bezug der Ablagerung zu verdächtige Personen oder Fahrzeuge machen können.

Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 04541/809- 1305 oder per Email an Ratzeburg.PABR@polizei.landsh.de entgegen.

Zeugen nach Einbruch in Kreisverwaltung gesucht

Ratzeburg (pmi/ots) – In der Zeit vom 30.04.2025, 16.45 Uhr bis 05.05.2025, 06.25 Uhr, kam es in der Barlachstraße in Ratzeburg zu einem Einbruch in das Büro der Kreisverwaltung. Bislang unbekannte Täter drangen über ein gewaltsam geöffnetes Fenster in die Büroräume der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg ein. Dabei durchsuchten sie die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen.

Angaben zur Art und Höhe des entstandenen Sachschadens können noch nicht gemacht werden.

Die Ratzeburger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können sich unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per Email unter Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de zu melden.

Verkehrsunfall – Fahrzeug kommt auf dem Dach zum Erliegen

Kühsen (pmi/ots) – Am Vormittag des 3. Mai kam es gegen 11 Uhr auf der L 220 bei Kühsen zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei Personen verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 40 Jahre alter Mann mit einem Opel Safira die L 220 aus Kühsen kommend in Richtung Nusse. Ihm direkt entgegen kam eine 42-jährige Fahrerin eines Skoda Octavia. Im Bereich einer Linkskurve geriet der Opel-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur. Die entgegenkommende Skoda-Fahrerin leitete eine Bremsung ein, um einen Zusammenstoß zu verhindert. Der 40-Jährige bemerkte die Gefahrensituation und lenkte sein Fahrzeug zurück auf seine Fahrspur. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam linksseitig von der Fahrbahn ab und kollidierte seitlich mit einem Baum. Der Opel überschlug sich in der Folge und kam auf der Fahrbahn auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Der 40 Jahre alte Fahrer aus dem Ratzeburger Umland verletzte sich dabei schwer, sein 18-jähriger Beifahrer leicht. Beide wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Skoda-Fahrerin kam mit dem Schrecken davon.

Vor Ort ergaben sich Hinweise, dass die Verkehrstüchtigkeit des verunfallte Opel-Fahrer beeinträchtigt gewesen sein könnte. Diesbezüglich wurden weitere Ermittlungen eingeleitet.

Ermittlung und Festnahme eines Tatverdächtigen nach schwerem Raub mit Messerstich

Geesthacht (pmi/ots) – Bereits am 10.04.2025, soll es in der Düneberger Straße, auf dem McDonald’s Parkplatz, in Geesthacht zu einem Raubüberfall gekommen sein, bei dem ein Mann durch einen Messerstich verletzt wurde.

Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei richtet sich der Tatverdacht gegen einen 22-jährigen Mann. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck erließ das Amtsgericht Lübeck einen Haftbefehl gegen den Hamburger.

Am 28.04.2025 erschien der Tatverdächtige aus eigener Veranlassung auf einer Polizeidienststelle im Kreis Herzogtum-Lauenburg und wurde dort durch die Einsatzkräfte festgenommen. Am 29.04.2025 wurde der 22 Jahre alte Tatverdächtige dem Amtsgericht Lübeck vorgeführt, wo ein Richter den erlassenen Haftbefehl verkündete. Im Anschluss überstellte die Polizei den Beschuldigten in die Justizvollzugsanstalt Lübeck.

Polizei ermittelt nach einer gefährlichen Körperverletzung mit einem Messer

Geesthacht (ots/pmi) – Am vergangenen Samstagnachmittag (26.04.2025) kam es in der Berliner Straße in Geesthacht, auf dem „Stadt Friedhof Geesthacht“ zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, bei der ein 33-jähriger Mann durch den Einsatz eines Messer verletzt worden sein soll. Die Geesthachter Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Gegen 15.25 Uhr wurde der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass eine Person nach einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem „Stadt Friedhof Geesthacht“ schwer verletzt worden sei. Einsatzkräfte fanden in der Berliner Straße auf dem Gelände des Stadt Friedhofes Geesthacht einen verletzten Mann vor, dessen Verletzungen auf den Einsatz eines Messers hindeuteten. Nach bisherigen Erkenntnissen trafen sich die beiden Männer nach vorheriger Verabredung auf dem Friedhof und gerieten in einen Streit, der eskalierte. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll von einem Beteiligten ein Messer eingesetzt worden sein, wodurch ein 33-jähriger Geesthachter lebensgefährlich verletzt wurde. Der Tatverdächtige ergriff die Flucht. Rettungskräfte versorgten noch vor Ort das Opfer und brachten ihn in ein umliegendes Krankenhaus. Nach erfolgter Notoperation hat sich der Zustand der verletzten Person leicht stabilisiert. Noch am Nachmittag nahm die Kriminalpolizei Geesthacht die Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der gefährlichen Körperverletzung auf. Spezialisten sicherten die Spuren am Tatort. Für diesen Zweck war die Örtlichkeit abgesperrt. Nach umfassenden Fahndungsmaßnahmen stellte sich am 27.04.2025, gegen 01.20 Uhr der mutmaßliche Tatverdächtige beim Polizeirevier in Geesthacht. Polizeibeamte nahmen ihn daraufhin vorläufig fest. Es handelt sich um einen 23 Jahre alten Mann aus Geesthacht. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Die Klärung der genauen Tathintergründe sind nun Bestandteil der eingeleiteten Ermittlungen. Wer die Auseinandersetzung beobachtet habe oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, melde sich bei den Beamten der Kriminalpolizei Geesthacht unter der Telefonnummer 04152/8003-0.