„Vom Landphysicus zum Fachdienst Gesundheit“

Ratzeburg (pmi) – Gemeinsam mit der VHS Ratzeburg lädt das Gesundheitsamt am 24. März zum Vortrag „Vom Landphysicus zum Fachdienst Gesundheit: Der öffentliche Gesundheitsdienst im Kreis Herzogtum Lauenburg – gestern, heute und morgen“ ein. Der Vortrag ist Teil des Jubiläumsprogramms anlässlich des 150jährigen Bestehens des Kreises und wurde gemeinsam mit dem Heimatbund und Geschichtsverein entwickelt.

Saskia Kluckert-Hüsten und Gert Santjer, beides Amtsärzte, erzählen die spannende Geschichte von den Anfängen der medizinischen Versorgung im 19. Jahrhundert bis hin zu den heutigen vielfältigen Aufgaben des Fachdienstes Gesundheit.

Der Vortrag zeichnet nach, wie sich aus der Funktion des Landphysicus – zuständig für Seuchenbekämpfung, Hygieneaufsicht und medizinische Grundversorgung – über die Jahrzehnte ein modernes, leistungsfähiges Gesundheitsamt entwickelt hat. Dabei werden historische Meilensteine dargestellt und aktuelle Herausforderungen in der Prävention, im Infektionsschutz, im Sozialpsychiatrischen Dienst sowie in der Kinder- und Jugendgesundheit thematisiert. Ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst rundet die Veranstaltung ab.

„Mit dieser Veranstaltung greift das Gesundheitsamt seine bewegte Geschichte auf und zeigt die Bedeutung des öffentlichen Gesundheitsdienstes für das Leben der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet “, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Kaschlin Butt.

Der Eintritt ist kostenlos, interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Vortrag findet am Dienstag, 24. März im Ratzeburger Ratssaal Unter den Linden 1 statt und beginnt um 19 Uhr.

Polizei kontrolliert Waffenverbot im öffentlichen Nah- und Fernverkehr am Möllner Bahnhof

Mölln (pmi/ots) – Gestern Nachmittag (11.03.2026) führten Einsatzkräfte des Polizeireviers Ratzeburg und der Bundespolizei am Möllner Bahnhof eine Schwerpunktkontrolle zur Durchsetzung des Verbots von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs durch. Gegen fünf Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da sie verschiedene Waffen griffbereit mit sich führten.

In der Zeit zwischen 12.45 Uhr und 18.00 Uhr kontrollierten acht Landes- und zwei Bundespolizisten knapp 800 Personen des an- und abfahrenden Reiseverkehrs im Bereich des Möllner Bahnhofes. Im Verlauf der Maßnahme stellten die Kontrollkräfte insgesamt fünf Verstöße fest, in denen Personen durch das Mitführen von Messern Ordnungswidrigkeiten nach dem Waffengesetz begangen hatten. Die Kontrolle wurde durchweg positiv wahrgenommen. Die Beamten bemerkten, dass sich viele Berufstätige aus dem handwerklichen Bereich über die geltende Gesetzeslage gut informiert zeigten.

Es werden auch in Zukunft Kontrolle dieser Art durchgeführt, um das geltende Waffenverbot durchzusetzen und zu überprüfen.

Bürgersprechstunde

Mölln (pmi) – Die nächste Bürgersprechstunde bietet die Bürgervorsteherin Katharina Fiedermann am Donnerstag, 12. März, in der Zeit von 17 bis 18 Uhr im Stadthaus am Wasserkrüger Weg in Mölln (Raum 109) an. Anmeldungen zum Termin oder nach Vereinbarung, nimmt Anja Scharbau gerne unter der Telefonnummer 04542-803152 oder per E-Mail anja.scharbau@moelln.de entgegen.

Festnahmen nach Baucontainer-Aufbruch

Geesthacht (pmi/ots) – In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar führte eine Fahrzeug- und Personenkontrolle gegen 00.30 Uhr auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Norderstraße in Geesthacht zu einer anschließenden vorläufigen Festnahme von fünf Tatverdächtigen.

Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Geesthacht kontrollierte auf einem Parkplatz fünf Männer sowie die zwei dazugehörigen Fahrzeuge, einen Hamburger VW Passat und einen Ford mit polnischer Zulassung. Während der Personalienüberprüfung der 17- bis 28-jährigen Männer bemerkten weitere Beamte einen Aufbruch von zwei Baucontainern in der Schillerstraße, welche in unmittelbarer Nähe zum Kontrollort liegt. Daraufhin schauten die Einsatzkräfte genauer hin und inspizierten auch die Innenräume der beiden Fahrzeuge. Dort fanden sie diverse Aufbruchwerkzeuge vor. Diese Gegenstände beschlagnahmten sie als Beweismittel. Anhand der Spurenlage am Tatort erlangten die Beamten Hinweise auf eine mögliche Tatbeteiligung der kontrollierten Männer.

Die Beamten nahmen daraufhin die fünf rumänischen Männer vorläufig fest. Erst nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen heute Vormittag wurden diese dann wieder entlassen. Ob aus den aufgebrochenen Baucontainern Gegenstände entwendet wurden, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Vier Unfälle mit Verletzten in Geesthacht

Geesthacht (pmi/ots) – Am Samstag 7. Februar, ereigneten sich in Geesthacht gleich vier Verkehrsunfälle mit insgesamt sieben verletzten Personen. Eine Fußgängerin erlitt sogar schwere Verletzungen.

Gegen 15 Uhr befuhr ein 21-jähriger Deutscher aus Mecklenburg-Vorpommern mit einem Opel die Berliner Straße von Lauenburg kommend in Richtung Geesthacht. Zeitgleich befuhr ein 49-jähriger BMW-Fahrer aus Dänemark die Berliner Straße in entgegengesetzter Richtung. Zwischen der Straße Runder Berg und der Ziegenkrug-Kreuzung geriet der Opel-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenspur und kollidierte hier mit dem entgegenkommenden PKW. Der BMW wurde durch die Wucht des Aufpralls über den Gehweg auf den Grünstreifen geschleudert. Der 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der 49-jährige Däne blieb glücklicherweise unverletzt, jedoch erlitten seine 46- sowie 54-jährigen Mitfahrerinnen, beide ebenfalls aus Dänemark, leichte Verletzungen. Auch sie wurden mit dem Rettungswagen zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht.

15.45 Uhr befuhr ein 61-jähriger Deutscher aus Geesthacht mit seinem Skoda die Geesthachter Straße stadtauswärts. Auf Höhe des Jugendhauses wollte der Skoda-Fahrer einen in der dortigen Bushaltestelle stehenden Bus passieren. Zeitgleich überquerte eine 14-jährige Fußgängerin vor dem Bus die Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß zwischen PKW und Fußgängerin, welche dabei schwere Verletzungen erlitt. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Wenig später, gegen 16.10 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall, als ein Autofahrer eine Parkfläche verlassen wollte. Der 23-jährige Bulgare fuhr mit einem VW vom Parkplatz eines Fitnessstudios in Richtung Bahnstraße. Währenddessen befuhr ein 41-jähriger Lauenburger mit einem E-Scooter den angrenzenden Gehweg in Richtung Bahnhof. Aus ungeklärter Unfallursache kam es zur Kollision. Der Rollerfahrer stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu.

In den frühen Abendstunden befuhr gegen 17.40 Uhr eine 48-jährige Citroen-Fahrerin in Begleitung eines 40-jährigen Mitfahrers aus Köln die Straße Am Schleusenkanal stadtauswärts. Ihr entgegen kam ein 20-jähriger Deutscher aus Niedersachsen mit einem Mazda. Dieser wollte nach links in den Heuweg abbiegen. Im Rahmen des Abbiegevorgangs kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Frontalzusammenprall der beiden PKW. Alle drei beteiligten Personen wurden dabei leicht verletzt und mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Überholmanöver endete in Verkehrsunfall – zwei Verletzte

Einhaus (pmi/ots) – Gestern Abend (05.02.2026), gegen 20.20 Uhr, kam es auf der B 207 in Höhe Einhaus zu einem Verkehrsfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 52-jähriger VW Phaeton-Fahrer aus dem Ratzeburger Umland auf der B 207 von Lübeck kommend in Fahrtrichtung Ratzeburg. Ein ihm nachfolgender 20 Jahre alter deutscher Fahrer eines VW Golfs soll zuvor auf dem Weg nach Ratzeburg bereits mehrfach weitere Fahrzeug überholt haben. Im Bereich der Abzweigung zur Ortschaft Einhaus soll der Golf-Fahrer zunächst über die Linksabbiegerspur gefahren sein, um dort nach einem Überholvorgang vor dem Phaeton wieder einzuscheren. Dabei kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einer seitlichen Kollision beider Fahrzeuge. Sowohl die 20-jährige Beifahrerin im Golf, als auch eine 27-jährige Mitfahrerin im Phaeton zogen sich durch das Unfallgeschehen leichte Verletzungen zu.

Auf Grund der Gesamtumstände leiteten die eingesetzten Polizeibeamten gegen den 20-jährigen Golf-Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs nach §315 c StGB und fahrlässiger Körperverletzung ein.

Die ermittelnden Beamten des Polizeireviers Ratzeburg suchen nun Zeugen. Wer kann zur vorangegangenen Fahrweise der Unfallbeteiligten Angaben machen oder ist selbst überholt oder gefährdet worden? Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 04541/809-0 entgegen.

Bombendrohung in Mölln – Durchsuchung verlief negativ

Mölln (ots/pmi) – Eine durch einen bislang unbekannten Täter übermittelte Bombendrohung zum Nachteil der Kreissparkasse Mölln am Bauhof hat heute, 6. Februar, ab 10.30 Uhr einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Die Polizei erhielt Kenntnis von der Bombendrohung und war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

Das Gebäude der Kreissparkasse wurde vorsorglich geräumt. Während der polizeilichen Maßnahmen war das Gebiet um die Straße Bauhof weiträumig abgesperrt.

Bei der Durchsuchung des Gebäudes der Kreissparkasse Mölln wurden auch Diensthunde eingesetzt. Nach gründlicher Durchsuchung konnte gegen 13.00 Uhr Entwarnung gegeben werden. Verdächtige Gegenstände wurden nicht aufgefunden.

Die Ermittlungen der Polizeistation Mölln wegen der Bombendrohung dauern an. Dem bislang unbekannten Täter wird die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten vorgeworfen.

Neues aus Büchen

Büchen (pmi) – Amtsverwaltung Büchen: Bauamt mit neuer Adresse

Das Bauamt der Amtsverwaltung Büchen mit seinen Sachgebieten, bekommt eine neue Adresse: Ab 12.02.2026 finden Sie das Bauamt in den Räumen der Firma Rampa, Auf der Heide 8 in 21514 Büchen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter den bisherigen Telefonnummern erreichbar. Vereinbaren Sie bitte vor Ihrem Besuch einen Termin bei den Kolleginnen und Kollegen aus dem Bauamt.
Aufgrund des Umzuges ist das Bauamt in der Zeit vom 02.02. – 11.02.2026 nur eingeschränkt erreichbar, Mails können mitunter nur verzögert beantwortet werden. Telefonanrufe für das Bauamt können in der Umzugsphase an die Zentrale der Amtsverwaltung unter Telefon 04155-80090 gerichtet werden.

Anzeigen wegen Angriffs auf PolizeibeamteGleich zwei Fälle in Mölln am vergangenen Wochenende

Mölln (pmi/ots) – In Mölln soll es am Wochenende 17./18. Januar gleich in zwei Fällen zu körperlichen Angriffen auf Polizeibeamte gekommen sein. Ein Beamter erlitt dabei Verletzungen und musste ärztlich behandelt werden.

Am 17.01.2026 wurden die Einsatzkräfte vom Betreiber eines Restaurants in der Hauptstraße in Mölln gegen 20.35 Uhr verständigt, da eine offensichtlich stark alkoholisierte Frau dessen Lokal betreten und um Hilfe gebeten hätte. Die eingesetzten Beamten trafen die 45-jährige Deutsche aus Mölln an und führten einen freiwilligen Atemalkoholtest durch, welcher ein vorläufiges Ergebnis von 2,45 Promille lieferte. Im Rahmen der Gewahrsame soll sich die Möllnerin zunächst passiv zur Wehr gesetzt haben. Auf dem Weg zum Streifenwagen und später im Fahrzeug selbst soll die Frau ihre Widerstandshandlung nun aktiv fortgesetzt und die Beamten dann auch körperlich angegriffen haben. Verletzt wurden die Beamten dabei glücklicherweise nicht. Sie legten der Tatverdächtigen schlussendlich Handfesseln an und brachten diese zum Zentralgewahrsam nach Lübeck.

Sonntagmorgen (18.01.2026) rückten Polizeibeamte gegen 05.15 Uhr in die Danziger Straße aus, da ein Anwohner eine Ruhestörung gemeldet hatte. Laute Musik führte die Polizisten schnell zum möglichen Verursacher. Es handelte sich bei diesem um einen 48-jährigen Deutschen. Im Laufe des Polizeieinsatzes soll es mehrfach zu Beleidigungen und Bedrohungen seitens des Tatverdächtigen sowie körperlichen Angriffen auf die eingesetzten Beamten gekommen sein, wobei ein Beamter leichte Verletzungen erlitt. Um die körperlichen Angriffe auf die Einsatzkräfte zu beenden, setzten diese Reizgas ein und fesselten den Tatverdächtigen. Da der 48-Jährige im Verdacht stand, eine größere Menge Alkohol und auch Drogen konsumiert zu haben, erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf deren Anordnung auch die Entnahme einer Blutprobe. Auch bei der Blutprobenentnahme soll der Mann sich gesperrt haben. Die Polizisten brachten den Tatverdächtigen schließlich zum Zentralgewahrsam nach Lübeck.

Die Polizei leitete gegen beide Tatverdächtige jeweils Ermittlungsverfahren ein.