Entlastung für pflegende Angehörige – Wege zur Rehabilitation

Mölln (pmi) – Die Pflege und Betreuung eines Menschen stellen pflegende Angehörige vor viele Herausforderungen, denn sie müssen auch weiterhin ihre eigenen Bedürfnisse berücksichtigen und ihr eigenes Leben führen. Die Übernahme der Rolle als Pflegeperson kann häufig zu körperlicher und seelischer Überlastung führen. Umso wichtiger ist die Entlastung von Pflegenden, um die Versorgung auch langfristig sicherzustellen und die Gesundheit der Pflegenden zu erhalten. Welche entlastenden Angebote in Anspruch genommen werden können, wie diese finanziert werden und wie es möglich ist eine Reha-Maßnahme zu nutzen, sollen in diesem Vortrag vorgestellt werden.
Als Referentin haben wir Andrea Ludwig, Pflegeberaterin im Unternehmensbereich Serviceleistungen der AOK NordWest eingeladen. Der kostenlose Vortrag findet am Mittwoch, 28. Januar, um 16 Uhr in den Räumen des Pflegestützpunktes, Wasserkrüger Weg 7, 23879 Mölln statt. Um vorherige Anmeldung unter Tel.: 04542-826549 oder info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de wird gebeten.

Gefährliche Schneelast auf Bäumen

Hzgt. Lauenburg (pmi) – Die Geesthachter Stadtverwaltung und die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg warnen eindringlich vor dem Betreten von Wäldern und mahnen zur Vorsicht in der Nähe von Baumgruppen. „Nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage ist die Schneelast auf den Bäumen enorm. Dadurch brechen immer wieder kleinere und auch sehr schwere Äste aus. Sogar ganze Bäume stürzen angesichts des großen Gewichts des Schnees um“, warnt die Stadtverwaltung Geesthacht. „Seien Sie darum vorsichtig und warnen Sie auch Ihre Kinder vor den Gefahren. Auch wenn es sicher verlockend ist, unter schneebedeckten Bäumen rodeln oder spazieren zu gehen – das ist derzeit sehr gefährlich!“

Ab sofort ist das Betreten aller Waldflächen bis auf weiteres verboten. Die Sperrungen umfassen den Geesthachter Stadtwald, die Waldbereiche des Naturschutzgebiets Besenhorster Sandberge, die Waldflächen rund um den Steinzeitspielplatz sowie alle Kreisforste südlich der A24, welche sich im Raum Geesthacht rund um das Pumpspeicherbecken und östlich von Grünhof-Tesperhude erstrecken. „Bitte seien Sie auch vorsichtig im Umfeld von einzelnen Bäumen und kleineren Baumgruppen“, appelliert die Stadtverwaltung Geesthacht.

Durch die hohe Schneelast ist es im Stadtgebiet Geesthachts in den vergangenen Tagen bereits zu vielen Astbrüchen gekommen. In den kommenden Tagen ist damit zu rechnen, dass die Situation anhält oder sich sogar noch verschärft. Denn Meteorologen prognostizieren weiterhin Schneefälle und Minustemperaturen für den Kreis Herzogtum Lauenburg. „Im Geesthachter Stadtwald und im Naturschutzgebiet Besenhorster Sandberge können derzeit Äste und auch umgestürzte Bäume Wege versperren. Diese können durch Mitarbeitende der Städtischen Betriebe erst vollständig weggeräumt werden, wenn sich die Situation auf den Geesthachter Straßen und Wegen entspannt – der Winterdienst hat Vorrang“, ordnet die Stadtverwaltung ein.

Zum Hintergrund: Die Waldwege und Wanderwege im Naturschutzgebiet fallen generell nicht unter den Winterdienst. Im Stadtwald werden nur die querenden gewidmeten Wege und Straßen sowie der Schulweg von Schnee freigeräumt.

Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg, die für die Kreisforsten zuständig ist, informiert per Pressemitteilung: „Die vor allem bei Spaziergängern beliebten Waldwege in den südlich der A24 gelegenen Revieren der Kreisforsten sind aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt. Die Sperrung der Waldwege gilt auch für Brennholzselbstwerber sowie die gewerbliche Holzabfuhr, mindestens bis die Wege vollständig geräumt oder nach dem Abtauen des Schnees wieder abgetrocknet sind. Eine entsprechende Veröffentlichung der Kreisverwaltung folgt.

Schulausfall? Und fährt Bus oder Bahn?

Hzgt. Lauenburg (srg) – Orkanböen, stärker Schneefall, Schneeverwehungen, Eis und Glätte – ob die Meteorologen mit ihren Voraussagen für das kommende Wochenende richtig liegen, bleibt abzuwarten … Falls ja, kommt ab voraussichtlich Donnerstag Nachmittag heftiges Winterwetter auf uns zu. Damit Sie nicht lange suchen müssen, haben wir hier ein paar Infos zusammengestellt, die schnell für Klarheit sorgen können, ob die Schule am kommenden Freitag ausfällt oder Bus und Bahn fahren. Das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur informiert auf Ihrer Internetseite zum Thema Schulausfall wie folgt:

„Grundsätzlich gilt: Eltern, die für ihr Kind eine besondere Gefährdung auf dem Schulweg durch die Witterungs- und Straßenverhältnisse befürchten, können ihr Kind zu Hause behalten oder es vorzeitig vom Unterricht abholen.

Abgesehen davon kann bei besonders gefährlichen Wetterlagen landesweit oder in einigen Regionen Unterrichtsausfall angeordnet werden. Für diese Fälle haben wir für Sie eine Hotline (Bandansage) eingerichtet, die rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800 1827271 aktuell informiert.“ Wir haben angerufen und mit Stand 7. Januar sind noch keine Schulausfälle angekündigt. Aufgrund der vorausgesagten Wetterlage zum Wochenende kann sich dies jedoch vermutlich jederzeit ändern – mittels der Hotline können sich Eltern rechtzeitig informieren. Zum Thema Bus und Bahn informiert die Internetseite https://www.nah.sh/de/themen/neuigkeiten/

Hier wird bereits jetzt gewarnt, dass starke Einschränkungen auf Schiene und Straße zum Ende der Woche erwartet werden und man – besonders in Schleswig Holstein – gerade am Freitagmorgen auf den ÖPNV verzichten oder, sofern möglich, Zuhause bleiben sollte.

Die dbregiobus-nord.de verweist auf die Fahrplan-App der regionalen Verkehrsverbunde der Fahrgäste oder den DB Navigator, da bei „Schnee und Glätte die Betriebe vor Ort entscheiden, ob eine sichere Beförderung der Fahrgäste möglich ist.“

Bürgersprechstunde Mölln

Mölln (pmi) – Die nächste Bürgersprechstunde bietet die Bürgervorsteherin Katharina Fiedermann am Donnerstag, den 15.01.2026 in der Zeit von 17.00-18.00 Uhr im Stadthaus Raum 109 an.

Anmeldungen zum Termin oder nach Vereinbarung, nimmt Anja Scharbau gerne unter der Telefonnummer 04542-803152 oder per E-Mail anja.scharbau@moelln.de entgegen.

Paar rettet Kind aus See

Mölln (pmi/ots) – Dank zweier aufmerksamer Anwohner konnte gestern Nachmittag gegen 14.55 Uhr ein Kind aus einem Teich gerettet werden. Das 12-jährige Mädchen war zuvor mit ihrem Hund an der Anlegestelle des Schulsees in der Hauptstraße am Stadthauptmannshof in Mölln unterwegs, als beide plötzlich auf die nicht tragfähige Eisfläche gerieten und einbrachen. Das nicht schwimmfähige Kind konnte noch durch Hilfeschreie auf sich aufmerksam machen. Sofort eilte das Paar, welches die Hilfeschreie vernahm, zum See. Während der Mann das schon fast vollständig unter Wasser befindliche Kind unter enormen Kraftaufwand aus dem See herausziehen konnte, verständigte die Frau die Rettungskräfte.

Für den Hund kam leider jede Hilfe zu spät. Das Mädchen wurde stark unterkühlt umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die genauen Umstände, wie das Mädchen auf das Eis geraten war, sind derzeit noch unklar.

Die Polizei appelliert erneut, sich in der Nähe von Eisflächen äußerst vorsichtig zu verhalten. Derzeit haben alle Eisflächen noch keine ausreichende Dicke, um gefahrlos betreten werden zu können. Menschen die dies dennoch tun, begeben sich in Lebensgefahr.

Vorläufige Bilanz der Polizei zum Jahreswechsel

Hzgt. Lauenburg / Stormarn / Ratzeburg (pmi/ots) – Die Polizeidirektion Ratzeburg blickt zurück auf eine insgesamt einsatzreiche, aber doch weitgehend ruhige Silvesternacht.

Zwischen 06.00 Uhr am Silvestertag und 6.00 Uhr am Neujahrsmorgen mussten Polizeibeamte zu 83 Einsätzen (im Vorjahr 89 Einsätze) mit sogenannten „Silvesterbezug“ ausrücken. Davon entfielen 41 Einsätze (48 im Vorjahr) auf den Kreis Stormarn und 42 Einsätze (41 im Vorjahr) auf den Kreis Herzogtum Lauenburg.

Neben den alltäglichen Anlässen waren durch die Feierlichkeiten erwartungsgemäß mehr Meldungen über die missbräuchliche Verwendung pyrotechnischer Gegenstände, Ruhestörungen, kleineren Bränden und diverse Streitigkeiten bei den Einsatzkräften eingegangen.

In der Tendenz lässt sich feststellen, dass eine Vielzahl von Einsätzen aufgrund des unsachgemäßen und gefährdenden Umgangs mit Feuerwerk abzuarbeiten war. So kam es zu diverse Meldungen von mehreren Würfen von Böllern und Pyrotechnik auf Menschen und Fahrzeuge sowie in Brand geratene Gegenstände wie Container und Müllbehälter.

Nicht abschließend werden einen Vielzahl von Einsätze der Polizeieinsatzleitstelle aufgelistet:

im Kreis Stormarn:

31.12.2025

– 13.00 Uhr, Ahrensburg, Bahnhofstraße: Jugendliche werfen Böller
in das Erdgeschoss eines Parkhauses zwischen die geparkten
Fahrzeuge
– 16.25 Uhr, Reinbek, Mühlenredder: nach Zündung eines Feuerwerks
brennt Unrat, Feuerwehr rollt -18.00 Uhr, Ammersbek, U-Bahnhof
Hoisbüttel: mehrere Personen zünden Polenböller -18.00 Uhr, Bad
Oldesloe, Am Poggensee: Altpapiercontainer brennt, Feuerwehr
rollt -18.00 Uhr, Glinde, Weißdornweg: brennender Container
-18.40 Uhr, Bargteheide, Mozartstraße: Heckenbrand -19.10 Uhr,
Bargteheide, Bahnhofstraße: böllernde Jugendliche werfen
Feuerwerkskörper auf die Schienen und gezielt auf Passanten
-19.35 Uhr, Bad Oldesloe, Industriestraße: Feuerwerkskörper
fliegen vereinzelt in Richtung eines Tankstellengeländes -19.45
Uhr, Bargteheide, Bahnhofstraße: herannahender Bus wird mit
Böllern beworfen -20.25 Uhr, Bünningstedt,Dorfstraße: Knallerei
in einer Böllerverbotszone -20:55 Uhr, Ahrensburg, Brauner
Hirsch: ein ausrangierter Linienbus fängt aus noch unbekannter
Ursache Feuer -21.10 Uhr, Reinfeld, Paul-von-Schoenaich-Straße:
Böller werden auf parkende Fahrzeuge geworfen -21.30 Uhr
Reinbek, Holsteiner Straße: Briefkasten beschädigt -21-30 Uhr
Bad Oldesloe, Markt: böllernde Jugendliche -21.40 Uhr Reinbek,
Bergstraße: mehrere Personen bewerfen sich gegenseitig mit
Böllern -21.45 Uhr Reinbek, Sachsenwaldstraße: Müllcontainer
brennt, Feuerwehr rollt -22.55 Uhr Reinbek, Ladestraße:
brennender Papierkorb -23.40 Uhr Ahrensburg, Rathausplatz:
Jugendliche werfen Böller in ein Parkhaus

01.01.2026

-00.10 Uhr Ahrensburg, Reesenbüttler Redder: Zündung einer
Kugelbombe – unbeteiligter 5-Jähriger erlitt durch den Funkenflug
leichte Verletzungen am Arm -00.25 Uhr Ohe, Große Straße: brennender
Unrat unter einem Fahrzeug droht überzugreifen, Feuerwehr rollt
-00:30 Uhr Glinde, Möllner Landstraße: Funken auf einem Balkon durch
Raketenabschuss -00.35 Uhr Reinfeld, Heimstättenstraße: Polenböller
-00:40 Uhr Siek, Bültbek: brennder Mülleimer, Feuerwehr rollt -00.50
Uhr Reinbek, Holsteiner Straße: diverse Briefkästen am
Mehrfamilienhaus gesprengt -00.55 Uhr Ammersbek, Hamburger Straße:
mehrere Personen beschießen sich gegenseitig mit Pyrotechnik -00.55
Uhr Reinbek, Liebigstraße: Rakete entzündet Unrat unter einem Vordach
-00.55 Uhr Glinde, Weißdornweg: Heckenbrand -01.05 Uhr Ahrensburg,
Meisenweg: Mülltonne in einem Carport brennt -01.10 Uhr Bad Oldesloe,
Markt: mehrere Personen beschießen sich mit Pyrotechnik -01.35 Uhr
Ahrensburg, Gerhart-Hauptmann-Straße: Unratbrand -01.40 Uhr
Bargteheide, Rathausstraße: Fahrzeuge werden mit Böllern beworfen
-01.55 Uhr Bargfeld-Stegen, Kayhuder Straße: Zigarettenautomat wird
gesprengt -02.10 Uhr Hoisdorf, Achtern Diek: Böllern in einer
Verbotszone -02.35 Uhr Hoisdorf, Schewenhorst: Zündung von
Polenböller -02.40 Uhr Ahrensburg, Waldemar-Bonsels-Weg:
Mülltonnenbrand -02.50 Uhr Reinbek, Mühlenredder: Fahrzeuge werden
mit Böllern beworfen -03.05 Uhr Lütjensee, Hamburger Straße:
brennender Plastikcontainer

im Kreis Herzogtum-Lauenburg:

31.12.2025

-18.10 Uhr Berkenthin, Stiegkoppel: brennender Baum -18.15 Uhr
Escheburg, Alte Landstraße: Zündung von Polenböller -18.50 Uhr
Büchen, An den Moorwiesen: Grundstück wird gezielt mit
Feuerwerkskörpern beschossen -19.50 Uhr Wentorf bei HH, Berliner
Landstraße: Fahrzeuge und Personen werden mit Pyrotechnik beschossen
-20.10 Uhr Mölln, Schulberg: Hinweis auf ein illegales Feuerwerk
-20.50 Uhr Kuddewörde, Möllner Straße: in unmittelbarer Nähe eines
Reetdachhauses werden Raketen angezündet -20.50 Uhr Geesthacht,
Klaus-Groth-Straße: böllernde Jugendliche -21.10 Uhr Elmenhorst, Alte
Dorfstraße: Funkenflug durch Pyrotechnik auf einem
landwirtschaftlichen Hof (mit Heulager) -22.00 Uhr Geesthacht,
Wilmersdorfer Straße: Böller auf einen Balkon entfachen Feuer – zum
Glück kein Schaden entstanden -22.05 Uhr Schwarzenbek, Compestraße:
brennende Mülleimer -22.20 Uhr Mölln, Siemensweg: Polenböller -22.40
Uhr Mölln, Königsberger Straße: Containerbrand, Feuerwehr rollt
-22.50 Uhr Schwarzenbek, Markriede: Zigarettenautomat gesprengt
-23.20 Uhr Geesthacht, Berliner Straße: Mülltonnenbrand, Feuerwehr
rollt

01.01.2026

-00.02 Uhr Ratzeburg, Am Markt: 4-Jähriger durch einen Böller
schwer an der Hand verletzt -00.05 Uhr Lauenburg, Büchener Weg:
Raketen werden in Menschenmenge geschossen -00.10 Uhr Lauenburg, Am
Schüsselteich: 5-Jähriger wird am Kopf von Pyrotechnik getroffen und
leicht verletzt -00.10 Uhr Schwarzenbek, Möllner Straße: Pyrotechnik
werden auf Personen und Fahrzeuge geschossen -00.10 Uhr Wentorf bei
HH, Stettiner Straße: Briefkasten gesprengt -00.30 Uhr Büchen,
Nüssauer Weg: Fahrzeug durch Pyrotechnik beschädigt -00.30 Uhr
Geesthacht, Klaus-Groth-Weg: 13-Jähriger von einer umgekippten
Feuerwerksbatterie getroffen und leicht verletzt -00.30 Uhr Mölln,
Wasserkrüger Weg: Pyrotechnik auf parkende Fahrzeuge -00.40 Uhr
Schwarzenbek, Kollower Straße: Raketen werden in eine Menschenmenge
abgefeuert -01.20 Uhr Gudow, An der Kiesbahn: Bushaltestelle brennt
leichten -01.25 Uhr Börnsen, Börnsener Straße: Böller werden auf
parkende Fahrzeug geworfen -01.45 Uhr Schwarzenbek, Hans-Koch-Ring:
Polenböller -01.55 Uhr Schwarzenbek, Verbrüderungsring: Pyrotechnik
wird gezielt auf einen Balkon geworfen -02.30 Uhr Wohltorf, Alte
Allee: brennende Mülltonne, Feuerwehr rollt -03.55 Uhr Bliestorf,
Lübecker Straße: Mülltonnenbrand -04.20 Uhr Lauenburg, Oberjersdaler
Straße: Brand eines Holzstapels

Verkehrsunfallflucht – Fahrer stand unter Alkoholeinfluss

Lehmrade (pmi/ots) – Am Abend des 1. Januar kam es gegen 18.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Oldenburger Straße in Lehmrade. Der Verursacher flüchtete.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr ein 58-jähriger Mann aus der Nähe von Mölln mit einem Mercedes Sprinter die Oldenburger Straße in Lehmrade. Ihm kam ein 47- jähriger deutscher Mann aus der Nähe von Mölln mit einem Toyota Auris mittig auf der Fahrbahn entgegen. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge, der entstandene Sachschaden wird auf 150 Euro geschätzt. Als der 58- jährige Mann die Polizei zur Unfallaufnahme rufen wollte, setzte sich der Toyota- Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle ab. In Kehrsen konnten die Beamten den 47- Jährigen gegen 18:30 Uhr in seinem Fahrzeug antreffen, nachdem Zeugen beobachtet hatten, wie er auf ein fremdes Grundstück gefahren ist. Bei der Kontrolle wollte der Mann anfänglich nicht aus dem PKW steigen und nicht mit den Beamten sprechen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 4,95 Promille. Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, wo auch die von den Beamten angeordneten Blutproben entnommen wurden.

Der Führerschein des 47-jährigen Toyota- Fahrers wurde beschlagnahmt. Er wird sich unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.

Silvesterfeuerwerk in Mölln: Hinweise und Regeln

Mölln (pmi) – Die Stadt Mölln hat am 20.06.2019 durch Beschluss der Stadtvertretung den Klimanotstand (Climate Emergency) ausgerufen und die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität deklariert. Da auch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern die Umwelt und die Tierwelt belastet, indem Feinstaub freigesetzt wird, Tiere aufgeschreckt werden und Abfall liegen bleibt, appelliert die Stadt Mölln an alle Einwohner:innen und Besucher:innen, möglichst auf ein Silvester-Feuerwerk und auf Böller zu verzichten.
Sollte nicht auf ein Feuerwerk verzichten werden, sind nachstehende Rechtsvorschriften zu beachten. Außerdem müssen Abfallreste aufgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden. Dieses gilt auch für gastronomische Betriebe und private Feierlichkeiten. Hier kommt es häufig zu einer starken Verschmutzung der öffentlichen Flächen vor den Grundstücken.
In diesem Zusammenhang weist die Verwaltung aber auch auf die Rechtslage zum Silvesterfeuerwerk hin:
Gemäß § 23 Abs. 1 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1.SprengV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991 (BGBl. I.S. 169), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20.12.2021 (BGBl. I. S. 5238) ist das Abrennen pyrotechnischer Gegenstände ganzjährig und somit auch am 31.12.2025 und am 1.1.2026 in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen verboten. Als besonders brandempfindliche Gebäude oder Anlagen gelten insbesondere Gebäude mit Reet- oder Weichdach, Tankstellen/
Tanklager, Biogasanlagen, Heu- oder Strohlager. Im Umkreis von ca. 200 m um diese Gebäude und Anlagen dürfen somit auch am 31.12.2025 und am 01.01.2026 keine Raketen und Knallkörper abgefeuert oder abgebrannt werden.
Wer entgegen dieses Verbotes pyrotechnische Gegenstände oder Raketen abbrennt, handelt gemäß § 46 der oben genannten Verordnung ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße mit bis zu 50.000 Euro belegt werden. Das Abbrennen von Feuerwerk der Kategorie 2 (Kleinfeuerwerk), wie zum Beispiel Raketen
und Böller, ist ausschließlich Personen gestattet, die mindestens 18 Jahre alt sind.

Sirenen-Probealarm in Mölln am 20. Dezember

Mölln (pmi) – Neue Sirenen warnen künftig vor Gefahren – Regelmäßige Testläufe im Stadtgebiet Mölln

Im gesamten Stadtgebiet Mölln wurden in den vergangenen Monaten unter der Federführung des Kreises Herzogtum Lauenburg als Untere Katastrophenschutzbehörde mehrere Sirenenanlagen installiert. Ziel ist es, die Bevölkerung künftig schnell und zuverlässig vor Gefahren zu warnen. Die Sirenen sind zentral steuerbar und Teil des bundesweiten Warnsystems.

Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit werden die Anlagen regelmäßig getestet:

  • Jeden dritten Sonnabend im Monat um 12 Uhr
  • Zusätzlich am bundesweiten Warntag (zweiter Donnerstag im September um 11 Uhr)

Sollte eine Sirene während eines Testlaufs nicht funktionieren, kann dies dem Fachdienst Sicherheit und Ordnung der Stadt Mölln gemeldet werden:
E-Mail: sicherheitundordnung@moelln.de
Telefon: 04542-803126

Warnsignale der Sirenen:

Tonfolge 2: Durchgehender Heulton für 1 Minute = Entwarnung, Ende der Gefahr

Tonfolge 1: Auf- und abschwellender Heulton für 1 Minute = Warnung vor Gefahrenlage
→ In diesem Fall empfiehlt es sich, Radio oder Fernseher einzuschalten oder die Warn-App „NINA“ zu nutzen, um weitere Informationen zu erhalten.

Verkehrsbehinderungen Geesthacht

Geesthacht (pmi) – Verkehrsbehinderungen auf der B5, Berliner Straße zwischen Kreuzung Ziegenkrug und Waldfriedhof

In der kommenden Woche kommt es wegen Baumfällarbeiten an den bewaldeten Böschungen und Hängen zwischen der Kreuzung Ziegenkrug und dem Geesthachter Waldfriedhof zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt, kurzzeitig kann es auch zu Vollsperrungen kommen. Die Arbeiten sind von Montag 15. Dezember 2025 bis Donnerstag 18. Dezember 2025 außerhalb der Hauptverkehrszeiten geplant. Auch der Geh- und Radweg ist zeitweise betroffen. Die Fällungen sind notwendig geworden, um die Verkehrssicherheit an dieser vielbefahrenen Straße zu gewährleisten.