Tempo-30-Zone im Gudower Weg

Mölln (pmi) – Am 23. März 2026 wird im Gudower Weg eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Radverkehr sicherer und komfortabler zu machen sowie den Durchgangsverkehr zu verlangsamen. Die Umwandlung des Abschnitts zwischen Johann-Gutenberg-Straße und Wasserkrüger Weg wurde 2025 als Teil des Radverkehrskonzepts im Bauausschuss beschlossen und von der Verkehrsaufsicht des Kreises angeordnet.

In Mölln besteht im gesamten Stadtgebiet keine Pflicht, Radwege zu benutzen. Radfahrende nutzen grundsätzlich die Fahrbahn gemeinsam mit dem Autoverkehr. Das Fahren auf Gehwegen ist nur erlaubt, wenn das Zusatzzeichen „Fahrrad frei“ angebracht ist.

Mit der Einführung der Tempo-30-Zone im Gudower Weg werden die Zusatzschilder „Radfahrer frei“ am Gehweg entfernt. In Tempo-30-Zonen fahren Radfahrende grundsätzlich auf der Fahrbahn.

Unabhängig von der neuen Tempo-30-Zone im Gudower Weg gilt weiterhin: Kinder bis 8 Jahre müssen, Kinder bis 10 Jahre dürfen den Gehweg mit dem Fahrrad benutzen. Diese Regelung dient dem besonderen Schutz junger Radfahrender und gilt auch weiterhin im gesamten Stadtgebiet.

Da auch die angrenzenden Straßen bereits als Tempo-30-Zonen ausgewiesen sind, entsteht ein zusammenhängendes, einheitlich beschränktes Gebiet. Die Tempo-30-Zone ist am Anfang und Ende mit den Verkehrszeichen 274.1 (Beginn) und 274.2 (Ende) gekennzeichnet. Innerhalb der Zone gilt auf allen Straßen Tempo 30, ohne dass an jeder Einmündung ein weiteres Schild steht.

Wichtiger Hinweis:

Mit der Einführung der Tempo-30-Zone gilt an der Einmündung Gudower Weg / Hindenburgstraße künftig „Rechts vor Links“. Verkehrsteilnehmende müssen dies unbedingt beachten.

Die Stadt Mölln bittet alle Verkehrsteilnehmer:innen um erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.

Solar Café im Repair Café Lauenburg

Praktische Tipps für eigenen Strom, klimafreundliches Heizen und Elektromobilität

Lauenburg (pmi) – Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, ihre Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen – mit eigenem Solarstrom, klimafreundlicher Wärme und elektrischer Mobilität. Auch wenn auf politischer Ebene derzeit über Änderungen bei Gesetzen und Förderprogrammen diskutiert wird, bleibt für viele Bürgerinnen und Bürger klar: Der Umstieg auf erneuerbare Energien lohnt sich weiterhin. Eigener Solarstrom kann langfristig Kosten senken, unabhängiger von schwankenden Energiepreisen machen und einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wer sich dafür interessiert, findet am 21. März eine Anlaufstelle in Lauenburg: Im Rahmen des Repair Cafés findet erneut ein Solar Café statt. In der Stadtbücherei Lauenburg/Elbe beraten zwischen 10 und 13 Uhr erfahrene Ehrenamtliche rund um die Themen Solarenergie, klimaneutrales Heizen und Elektromobilität.

Das Angebot richtet sich an alle, die sich informieren möchten – ganz gleich, ob nur erste Ideen vorhanden sind oder schon konkrete Pläne bestehen. Die Expertinnen und Experten arbeiten nicht als Solarteure, sondern sind Menschen aus der Region, die seit Jahren eigene Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen oder Elektroautos nutzen. Sie teilen ihre Erfahrungen praxisnah und verständlich.

Im Gespräch können Fragen geklärt werden wie: Wie lässt sich eine kleine Steckersolaranlage für Balkon oder Garten installieren? Was ist bei einer größeren Photovoltaikanlage auf dem Dach zu beachten? Welche Schritte sind sinnvoll beim Umstieg auf ein Elektroauto? Welche Möglichkeiten gibt es, unabhängig von Gas und Öl zu heizen?

Ziel des Solar Cafés ist es, Orientierung zu geben und Mut zu machen, selbst aktiv zu werden. Viele Lösungen für eine klimafreundliche Energieversorgung sind heute technisch ausgereift und wirtschaftlich attraktiv. Wer eigenen Solarstrom produziert, kann nicht nur Energiekosten senken, sondern auch ein Stück unabhängiger von fossilen Energieträgern werden – und zum Beispiel  im Alltag gelassen an Tankstellen mit steigenden Kraftstoffpreisen vorbeifahren.

Das Solar Café ist offen für alle Interessierten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Vom Landphysicus zum Fachdienst Gesundheit“

Ratzeburg (pmi) – Gemeinsam mit der VHS Ratzeburg lädt das Gesundheitsamt am 24. März zum Vortrag „Vom Landphysicus zum Fachdienst Gesundheit: Der öffentliche Gesundheitsdienst im Kreis Herzogtum Lauenburg – gestern, heute und morgen“ ein. Der Vortrag ist Teil des Jubiläumsprogramms anlässlich des 150jährigen Bestehens des Kreises und wurde gemeinsam mit dem Heimatbund und Geschichtsverein entwickelt.

Saskia Kluckert-Hüsten und Gert Santjer, beides Amtsärzte, erzählen die spannende Geschichte von den Anfängen der medizinischen Versorgung im 19. Jahrhundert bis hin zu den heutigen vielfältigen Aufgaben des Fachdienstes Gesundheit.

Der Vortrag zeichnet nach, wie sich aus der Funktion des Landphysicus – zuständig für Seuchenbekämpfung, Hygieneaufsicht und medizinische Grundversorgung – über die Jahrzehnte ein modernes, leistungsfähiges Gesundheitsamt entwickelt hat. Dabei werden historische Meilensteine dargestellt und aktuelle Herausforderungen in der Prävention, im Infektionsschutz, im Sozialpsychiatrischen Dienst sowie in der Kinder- und Jugendgesundheit thematisiert. Ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst rundet die Veranstaltung ab.

„Mit dieser Veranstaltung greift das Gesundheitsamt seine bewegte Geschichte auf und zeigt die Bedeutung des öffentlichen Gesundheitsdienstes für das Leben der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet “, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Kaschlin Butt.

Der Eintritt ist kostenlos, interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Vortrag findet am Dienstag, 24. März im Ratzeburger Ratssaal Unter den Linden 1 statt und beginnt um 19 Uhr.

Polizei kontrolliert Waffenverbot im öffentlichen Nah- und Fernverkehr am Möllner Bahnhof

Mölln (pmi/ots) – Gestern Nachmittag (11.03.2026) führten Einsatzkräfte des Polizeireviers Ratzeburg und der Bundespolizei am Möllner Bahnhof eine Schwerpunktkontrolle zur Durchsetzung des Verbots von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs durch. Gegen fünf Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da sie verschiedene Waffen griffbereit mit sich führten.

In der Zeit zwischen 12.45 Uhr und 18.00 Uhr kontrollierten acht Landes- und zwei Bundespolizisten knapp 800 Personen des an- und abfahrenden Reiseverkehrs im Bereich des Möllner Bahnhofes. Im Verlauf der Maßnahme stellten die Kontrollkräfte insgesamt fünf Verstöße fest, in denen Personen durch das Mitführen von Messern Ordnungswidrigkeiten nach dem Waffengesetz begangen hatten. Die Kontrolle wurde durchweg positiv wahrgenommen. Die Beamten bemerkten, dass sich viele Berufstätige aus dem handwerklichen Bereich über die geltende Gesetzeslage gut informiert zeigten.

Es werden auch in Zukunft Kontrolle dieser Art durchgeführt, um das geltende Waffenverbot durchzusetzen und zu überprüfen.

Dabei sein – Kinderflohmarkt im Polleyn-Zentrum

Mölln (pmi) – Alles rund ums Kind kann am 14. März in der Zeit von 14 bis 16 Uhr auf dem Kinderflohmarkt im Polleyn-Zentrum am Polleyn-Platz in Mölln erworben werden. Für werdende Mütter ist die Tür bereits ab 13.30 Uhr geöffnet. Veranstalter ist der Förderverein der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Mölln. Unter dem Motto „DABEI SEIN“ möchte der Verein Begegnung schaffen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit u.a. von Spielzeug und Kleidung fördern. Ein buntes Kuchenbuffet steht zur Stärkung bereit. Die Erlöse des Kuchenverkaufs gehen vollumfänglich an die Ev. Kindertagesstätten Polleyn und Martin-Luther. Falls Sie Kuchen mitnehmen möchten, bringen Sie bitte entsprechende Behälter für den Transport mit. Parkplätze stehen vor dem Polleyn-Zentrum zur Verfügung.

Das Zauberschächtelchen

Tandera Theater zu Gast in der Priesterkate

Büchen (pmi) – Am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr ist das Tandera Theater zu Gast in der Priesterkate und zeigt „Das Zauberschächtelchen“ – eine Aufführung für Kinder ab 4 Jahren.             

Es war einmal eine Mutter, die hatte drei Söhne, aber so wenig zu essen, dass es nicht einmal für ein Frühstück reichte. Das musste sich ändern. Also macht sich der Jüngste auf und versucht sein Glück. Wo aber sucht man sein Glück? Beim König? Einbrechen? Im Wald? Ja! Im Wald. Dort rettet er ein kleines Mondkätzchen, das ihm aus Dankbarkeit ein Schächtelchen schenkt, welches ihm einen Wunsch erfüllt. Glück gehabt? Nur beinahe, denn dieses Zauberschächtelchen ist zu klein für große Wünsche. Und trotzdem…

Eine humorvolle Geschichte von Menschen, Mondkatzen, den kleinen Wünschen und dem großen Glück. Nach der literarischen Vorlage von Franz Hohler.

Karten für 12,00 Euro (Erwachsene) und 10,00 Euro (Kinder) gibt es bei der Amtsverwaltung Büchen im Bürgerhaus, Telefon 04155 8009-0, Zimmer 1.19.

Bürgersprechstunde

Mölln (pmi) – Die nächste Bürgersprechstunde bietet die Bürgervorsteherin Katharina Fiedermann am Donnerstag, 12. März, in der Zeit von 17 bis 18 Uhr im Stadthaus am Wasserkrüger Weg in Mölln (Raum 109) an. Anmeldungen zum Termin oder nach Vereinbarung, nimmt Anja Scharbau gerne unter der Telefonnummer 04542-803152 oder per E-Mail anja.scharbau@moelln.de entgegen.

Hoher Sachschaden nach Brand eines Strohlagers – Tatverdächtige ermittelt

Mölln (ots/pmi) – Stand 6. März: Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung am 04.03.2026 in Mölln hat die Kriminalpolizei nun vier Tatverdächtige ermittelt. Wie berichtet (s.u.) kam es am Mittwoch, 4. März, zum Brand eines ehemaligen Stallgebäudes. Dabei entstand ein niedriger sechsstelliger Sachschaden. Durch umfangreiche Ermittlungen gelang es der Kriminalpolizei Ratzeburg vier deutsche Jugendliche im Alter von 14 Jahren zu ermitteln. Sie stehen im Verdacht an der Brandentstehung beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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Stand 5. März: Mittwochabend kam es zum Brand eines ehemaligen Stallgebäudes in Mölln. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten mehrere Stunden an. Die Polizei erlangte Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung und sucht Zeugen.

Am 04.03.2026 gegen 18 Uhr wurden die Polizei und Feuerwehr alarmiert, da es im Grambeker Weg in Mölln zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sein soll. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Gebäude – ein ehemaliger Stall, der zu dem Zeitpunkt als Strohlager genutzt wurde – bereits in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr begann umgehend mit der Bekämpfung des Brandes, bei welcher unter anderem auch ein Bagger zum Einsatz gebracht wurde. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht hinein an. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, das Stallgebäude wurde jedoch durch das Feuer vollständig zerstört. Der Sachschaden dürfte im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und beschlagnahmte den Brandort. Es liegen Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung vor. Gesucht werden nun Zeugen, die an dem besagten Abend im Nahbereich Verdächtiges beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Ratzeburg telefonisch unter 04541/8090 sowie per Mail über ratzeburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.

Zeuge vom Möllner Bahnhof gesucht

Mölln (pmi/ots) – Bereits am Mittwoch, 25. Februar 2026, kam es in Mölln, in der Toilettenanlage des Bahnhofes in der Hauptstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Die Ermittlungen zum Tatablauf und deren Hintergründe laufen auf Hochtouren. Im Zuge dieser Ermittlungen sind die Beamten auf einen unbeteiligten männlichen Zeugen aufmerksam geworden, der zwischen 13.15 und 13.20 Uhr beabsichtige, diese Toilettenanlage aufzusuchen. Die Ermittler bitten den Mann sich zu melden, da dieser möglicherweise Angaben zu bedeutsamen Beobachtungen zum Tatablauf machen könne.

Bekannt ist, dass der Zeuge eine helle Jacke mit einem deutlich sichtbaren Swoosh (Nike Markenzeichen) auf dem Rücken getragen habe sowie eine dunkle Schirmmütze. Der Mann wird gebeten sich bei den Beamten der Polizeistation Lauenburg unter der Telefonnummer 04153/3071-0 zu melden.

Sprechstunde Sozialpsychatrischer Dienst

Lauenburg (pmi) – Der Sozialpsychiatrische Dienst der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg bietet am Freitag, 13. März von 10 bis 12 Uhr wieder eine kostenlose Sozialpsychiatrische Sprechstunde mit Kathrin Goedecke-Gasch in den Räumen der Stadt Lauenburg/Elbe, Fürstengarten 29 an.

Herzlich willkommen sind alle Menschen, die sich mit dem Thema psychische Krankheit befassen. Seien sie selbst betroffen oder Angehörige, Freunde, Nachbarn oder Bekannte. In der Sprechstunde werden Fragen zu psychischen Erkrankungen, deren Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten, Unterstützungsmaßnahmen oder zum Umgang mit Betroffenen beantwortet.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, unter 04152 8098-19 jedoch möglich. Die Sprechstunde in Lauenburg an der Elbe findet einmal im Monat statt.